Verein zur Förderung der historischen Telegrafie in Entrup e.V.

Lattbergturm
Foto: Elmar Suckfüll

Im Plan­wa­gen zum Lattbergturm

Schu­le unterm Regen­bo­gen erkun­det die opti­sche Tele­gra­fie
und schmückt den Nasch­gar­ten mit sie­ben Zwergen 

Fröh­li­che Gesich­ter und glück­li­che Kin­der gab es erneut am Entru­per Latt­berg­turm. Denn zu Gast waren dort die Mädels und Jungs der zur Lebens­hil­fe in Bra­kel gehö­ren­den Schu­le unterm Regen­bo­gen in Eversen.
 
Abge­holt wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Mor­gen mit dem 2‑PS-Taxi des Hei­mat­ver­eins Nie­heim. Im Plan­wa­gen ging es dann den Berg hin­auf bis zum Aus­sichts- und Tele­gra­f­en­turm. Dort war­te­ten zunächst fri­sche­Bröt­chen, Bock­würs­te und Apfel­schor­le auf die jun­gen Gäs­te und ihre Leh­rer. Zum Nach­tisch gabs Pla­ten­ku­chen mit Zucker- und Scho­kostreu­seln. So gestärkt klet­ter­ten die Muti­gen die 124 Stu­fen bis ganz oben auf das 24 Meter hohe Dach des Tur­mes und sen­de­ten von dort mit dem opti­schen Tele­gra­fen Signa­le in Rich­tung der Nach­bar­sta­tio­nen Oeyn­hau­sen und Vörden.
Ganz span­nend fan­den eini­ge Schü­ler den Blick auf die eige­ne Schu­le. Wäh­rend­des­sen waren die Kunst­in­ter­es­sier­ten im Erd­ge­schoss damit beschäf­tigt, sie­ben Zwer­ge für Schnee­witt­chens Nasch­gar­ten mit leuch­tend bun­ten Far­ben anzu­ma­len. Anschlie­ßend wur­den die­se auf einer gro­ßen Baum­schei­be befes­tigt und mit ihr an einen dicken Pfos­ten des Nasch­gar­tens ange­schraubt. So ist es mög­lich, dass die Regen­bo­gen­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler bei ihren nächs­ten Wan­de­run­gen etwas wie­der­fin­den, dass sie selbst gestalteten.
Geför­dert wur­den die in die­sem Jahr vom Tele­gra­fen­ver­ein Entrup durch­ge­führ­ten Aktio­nen für Schul­kin­der und Fami­li­en von der Geschäfts­füh­re­rin der Ost­hus­hen­rich Stif­tung, Clau­dia Hol­le, sowie vom Geschäfts­füh­rer der Bils­ter Berg Dri­ve Resort GmbH & Co. KG, Hans-Jür­gen von Glasenapp.

Auf­grund der ins­ge­samt posi­ti­ven Reso­nanz und der guten Zusam­men­ar­beit mit den Gespann­füh­rern des Hei­mat­ver­eins Nie­heim denkt der Tele­gra­fen­ver­ein dar­über nach, die Aktio­nen am Latt­berg­turm im kom­men­den Jahr fortzusetzen.

Foto  1
Gut gelaunt ver­ab­schie­de­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der “Schu­le unterm Regen­bo­gen vom Latt­berg­turm

Foto 2
Eine Baum­schei­be mit sie­ben bun­ten Zwer­gen erin­nert an die Gäs­te von der Schu­le unterm Regenbogen.

Foto 3
Es dau­er­te nur weni­ge Minu­ten, bis die Kin­der der Schu­le
unterm Regen­bo­gen Freund­schaft mit der Kalt­blut­stu­te Anto­nia geschlos­sen hatten.

Lattbergtum - Regenbogenschule 2
Lattbergturm - Regenbogenschule 3

Entrup
Als bun­tes und unter­halt­sa­mes Fami­li­en­fest gestal­te­te sich das 10-jäh­ri­ge Jubi­lä­um des Latt­berg­tur­mes. Es star­te­te mit dem Turm­lauf, bot mit dem Spiel­manns­zug Entrup, dem Musik­ver­ein Som­mer­sell sowie dem Dudel­sacks­ex­tett „The pri­de of Scot­land Drums and Pipes“ ange­neh­me Unter­hal­tung und gab allen gro­ßen und klei­nen Muti­gen Gele­gen­heit, sich im und am Turm abzu­sei­len oder an den Sei­len noch oben zu zie­hen. Beauf­sich­tigt und ange­lei­tet wur­den die Klet­te­rer im Innern von Bian­ca Gemke und Georg Schwä­gerln vom Klet­ter­zen­trum Bra­kel sowie außen von Ste­fan Hil­ke­mei­er und Timm Skal­e­cki. Für die Kin­der waren am Sport­platz Spiel­ge­rä­te auf­ge­baut, an denen sie mit etwas Geschick Süßig­kei­ten gewin­nen konnten.

Span­nen­de Ein­bli­cke in die Unzu­läng­lich­kei­ten mensch­li­chen Den­kens und Han­delns bot die Male­rin Rena­te Judith mit ihren umwelt­kri­ti­schen Kari­ka­tu­ren. Um ihre Bil­der zu beschrei­ben bedarf es nach Mei­nung eines Betrach­ters nur die­ser einen Meta­pher: Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te. Gern ange­nom­men wur­den die von Anton Wel­ling ange­bo­te­nen Kutsch­fahr­ten vom Sport­platz zum Latt­berg­turm und zurück. Mit ihnen beka­men auch alle die­je­ni­gen, die nicht mehr so gut zu Fuß waren, Gele­gen­heit ganz nahe an den Aus­sichts- Muse­ums- und Tele­gra­f­en­turm her­an­zu­kom­men und sich die Aus­stel­lung sowie den neu­an­ge­leg­ten Nasch­gar­ten ganz aus der Nähe anzu­schau­en. Für die Besu­cher war das von Tele­gra­fen­ver­ein und BSV Entrup gemein­sam orga­ni­sier­te Pro­gramm kostenlos.

Sehen, wie sich das Land­schafts­bild verändert!

Zur Eröff­nung des Jubi­lä­ums­fes­tes gra­tu­lier­te Nie­heims Bür­ger­meis­ter Johan­nes Schlütz dem Tele­gra­fen­ver­ein zu einem Bau­werk, das sich zu einem „tol­len Anlauf­punkt ent­wi­ckel­te.“ Da man sich in Entrup seit vie­len Jah­ren um den Erhalt der Umwelt bemü­he und mit Streu­obst­wie­sen, Kalk­ma­ger­ra­sen­flä­chen sowie jetzt auch mit einem neu­en Nasch­gar­ten akti­ven Umwelt­schutz betrei­be, pas­se die kli­ma­kri­ti­sche Aus­stel­lung her­vor­ra­gend in ein beach­tens­wer­tes Gesamt­bild, so Schlütz.

Brand­ak­tu­ell sei das The­ma auch des­halb, weil auf die Stadt Nie­heim gro­ße Her­aus­for­de­run­gen zukä­men. „Wir müs­sen Wind­kraft­an­la­gen und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen geneh­mi­gen, weil die dies­be­züg­li­chen For­de­run­gen der Lan­des­re­gie­rung deut­lich stei­gen“, erklär­te Schlütz. Doch auch dann, wenn man in Zukunft auf wei­te­re Wind­rä­der und Frei­flä­chen­an­la­gen schau­en müs­se, gel­te es die Land­schaft, soweit wie eben mög­lich, zu schüt­zen und zu erhal­ten. Für Nie­heim gehe er von min­des­tens wei­te­ren 20 Groß-Wind­kraft­an­la­gen aus. Als Bür­ger­meis­ter sehe er bei der Strom­pro­duk­ti­on den Weg für Nie­heim vor­ge­zeich­net. „Wir wer­den in spä­tes­tens zehn Jah­ren eine gewal­ti­ge Men­ge Öko­strom pro­du­zie­ren“, sag­te Schlütz und ver­wies auf die Pflicht, die Nah­wär­me mas­siv vor­an­zu­trei­ben. Und: „Fan­gen Sie im Klei­nen an Natur und Umwelt zu schüt­zen und unser Kli­ma zu scho­nen.“ Wie sich das Land­schafts­bild um uns her­um ver­än­de­re, las­se sich ja vom Latt­berg­turm aus sehr gut beobachten.

Kreis­hei­mat­pfle­ger lobt Telegrafenverein

Kreis­hei­mat­pfle­ger Hans-Wer­ner Gor­zol­ka erin­ner­te in sei­nem Gruß­wort an die lan­ge und zer­mür­ben­de Pla­nungs­pha­se, die vor allem die Akti­vis­ten des Tele­gra­fen­ver­eins über vie­le Jah­re hin­weg gefor­dert und in Atem gehal­ten habe. „Es gab immer wie­der Hiobs­bot­schaf­ten, die alle fer­ti­gen Plä­ne schei­tern lie­ßen“, berich­te­te er mit der Erfah­rung des Man­nes, der vor 10 Jah­ren als Bau­de­zer­nent des Krei­ses Höx­ter letzt­lich die „Maß­nah­me aus dem Wett­be­werb Erlebnis.NRW- Säu­le 2 Natur­er­leb­nis­se“- umzu­set­zen hat­te. Sehr hilf­reich und kos­ten­spa­rend sei­en damals die Pla­nun­gen von Prof. Jens Kick­ler und das Bau­kon­zept des in Bra­kel-Gehr­den ansäs­si­gen Holz­bau­ers Burk­hard Weber gewe­sen. Fest­zu­hal­ten sei den­noch, dass der sich mitt­ler­wei­le zum Besu­cher­ma­gne­ten ent­wi­ckel­te Turm nie­mals gebaut wor­den wäre, wenn der Tele­gra­fen­ver­ein nicht mit aller Kraft, mit unend­li­cher Geduld und mit immer neu­en Ideen in Erschei­nung getre­ten wäre. Das habe sich auch nach dem Turm­bau nicht geän­dert, erklär­te Gor­zol­ka, denn mitt­ler­wei­le sei der Latt­berg­turm zu einem Lern­ort aus­ge­baut gewor­den, an dem sich Fami­li­en und Grup­pen meh­re­re Stun­den auf­hal­ten und beschäf­ti­gen könnten.

Als „beson­de­res Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung“ über­reich­te er dem Ver­eins­vor­stand das von Prof. Chris­toph Stie­ge­mann im Auf­trag des Erz­bis­tums Pader­born her­aus­ge­ge­be­ne Buch „Neue Tech­no­lo­gien zur Ver­mitt­lung von Welt­erbe.“ Im Gegen­zug erhielt Gor­zol­ka einen 20 cm hohen Latt­berg­turm aus Edel­stahl, „zu Erin­ne­rung an einen lan­gen, jedoch erfolg­rei­chen und in die Höhe füh­ren­den Weg.“

Turm­lauf in Entrup

Der dies­jäh­ri­ge Turm­lauf des BSV Entrup star­tet am 28. August um 10.00 Uhr am Sport­platz Neu­er Weg.
Anmel­den kön­nen sich die Teil­neh­men­den bei Tho­mas Hel­mes unter der Mobil-Nr. 0151–40324954 oder t.helmes@web.de
Anmel­dun­gen sind am Wett­kampf­tag noch bis 9.30 Uhr vor Ort möglich.

Die Stre­cke geht, je nach Aus­dau­er und Tem­pe­ra­ment, ein oder zwei­mal über 5300 Meter.

Der Kin­der­lauf beginnt um 10.15 Uhr und geht über 1.000 Meter.

Ein Naschgarten am Lattbergturm

Ost­hus­hen­rich Stif­tung und West­ener­gie för­dern umwelt- und kind­ge­rech­te Umweltaktionen

Unter fach­kun­di­ger Füh­rung der Fir­ma Pöh­ler Land­schafts­bau konn­te der Tele­gra­fen­ver­ein Entrup sei­nen seit einem Jahr geplan­ten Nasch­gar­ten am Latt­berg­turm nun end­lich realisieren.

Bevor jedoch die vom Ener­gie­dienst­leis­ter West­ener­gie gespon­ser­ten Kli­ma­bäu­me mit einem Bag­ger ein­ge­setzt wer­den konn­ten, galt es die von der Stadt Nie­heim zur Ver­fü­gung gestell­te Flä­che von den Res­ten zu befrei­en, die Stür­me und Bor­ken­kä­fer hin­ter­las­sen hat­ten. Zudem muss­te der neue Gar­ten zum Schutz gegen Wild­ver­biss mit einem fes­ten Zaun umge­ben wer­den. Gepflanzt wur­den schließ­lich sie­ben bei einer regio­na­len Baum­schu­le gekauf­te, beson­ders resis­ten­te und his­to­ri­sche Obstsorten.

Sie­ben Löcher bud­deln hieß es kur­ze Zeit spä­ter für die Kin­der der OGS Nie­heim, die mit ihrer Lei­te­rin Lisa Koch einen Feri­en­tag am Latt­berg­turm ver­brach­ten und dabei sie­ben Bee­ren­sträu­cher pflanz­ten. Die Zahl sie­ben spiel­te des­halb eine beson­de­re Rol­le, weil die klei­ne Streu­obst­wie­se zuvor auf den Namen „Schnee­witt­chens Nasch­gar­ten“ getauft wor­den war.

Dem Besuch der OGS folg­te nach dem Ende der Feri­en die eben­falls mit dem Plan­wa­gen des Hei­mat­ver­eins Nie­heim abge­hol­te Klas­se 4 a der KGS mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin Mar­ti­na Ahle­mey­er. Nach einem „süßen Früh­stück“ mit Back­wa­ren und Geträn­ken erfuh­ren die inter­es­sier­ten Mäd­chen und Jun­gen vom Gar­ten­bau­er Micha­el Pöh­ler viel Wis­sens­wer­tes über das fach­ge­rech­te Anpflan­zen und die Pfle­ge von Obst­bäu­men. Anschlie­ßend durf­ten sie die „Zwer­gen­schil­der“, für die sie selbst die Vor­la­gen gemalt hat­ten, an den Baum­pfäh­len anschrau­ben. Auf den Schil­dern erklä­ren die sie­ben klei­nen Gestal­ten den Besu­chern jeweils, um wel­che Obst­sor­te es sich han­delt.
Als wei­te­re Abwechs­lung stand ein Auf­stieg auf das Dach des Latt­berg­tur­mes auf dem Pro­gramm. Dort genos­sen die Kin­der den Pan­ora­ma­blick über gel­be Raps­fel­der und grü­ne Auen bis hin zu den his­to­ri­schen Bur­gen, Kir­chen und Städ­ten. Und ganz selbst­ver­ständ­lich durf­ten sie auch die Signalar­me des opti­schen Tele­gra­fen der alten preu­ßi­schen Tele­gra­fen­li­nie ein­stel­len. Der für eine Woche spä­ter geplan­te Besuch der Klas­se 4b muss­te krank­heits­be­dingt auf einen spä­te­ren Zeit­punkt ver­scho­ben wer­den. Fol­gen wer­den Besu­che der Regen­bo­gen­schu­le Eversen.

Finan­zi­ell geför­dert wer­den die kind­ge­rech­ten Umwelt- und Kli­ma­ak­tio­nen des Tele­gra­fen­ver­eins Entrup von der Ost­hus­hen­rich Stif­tung und deren Geschäfts­füh­re­rin Mari­on Hol­le. Das Logo der Ost­hus­hen­rich Stif­tung sowie die Fir­men­zei­chen wei­te­rer För­de­rer, sind von den Kin­dern zur Erin­ne­rung an einer aus Eichen­holz gefer­tig­ten Stee­le angebracht.

005 So geht optische Telegrafie

Infor­ma­tio­nen für Dorf­be­woh­ner und Gäste

Unter der Feder­füh­rung des Tele­gra­fen­ver­eins konn­ten Mit­glie­der meh­re­rer Entru­per Ver­ei­ne in der Dorf­mit­te eine neue Info-Tafel für Ein­hei­mi­sche und Gäs­te errich­ten. Ersetzt wird mit ihr eine rund 30 Jah­re alte Holz­kon­struk­ti­on, die der Ver­kehrs­si­cher­heit nicht mehr genügte.

Die Info-Wand ent­hält in der Mit­te einen Orts­plan sowie Hin­wei­se auf beson­de­re ört­li­che Ein­rich­tun­gen und Sehens­wür­dig­kei­ten. Wäh­rend im Schau­kas­ten auf der rech­ten Sei­te der Bezirks­ver­wal­tungs­stel­len­lei­ter sei­ne Bekannt­ma­chun­gen aus­hän­gen kann, steht der Schau­kas­ten auf der rech­ten Sei­te den ört­li­chen Ver­ei­nen zur Verfügung.

Bei der offi­zi­el­len Vor­stel­lung lob­te Nie­heims Bau­amts­lei­ter Flo­ri­an Gre­ger den ehren­amt­li­chen Ein­satz der Akti­vis­ten, die neben der neu­en Wand als Begleit­grün Zwerg­blut­pflau­men und Coto­ne­as­ter anpflanzten.

Mit einem Glas alko­hol­frei­en Sekt stieß Bau­amts­lei­ter Flo­ri­an Gre­ger (l.) mit den
Akti­ven an. (v. r.) Rai­ner Dre­wes, Karl Röhr­lich, Nor­bert Wie­chers, Uwe Dammei­er,
Josef Köh­ne und Gün­ter Vandieken.

 

Dan­ke für die Wertschätzung!

Der Tele­gra­fen­ver­ein belegt bei der Aus­lo­bung des Hei­mat-Preis Kreis Höx­ter den 3. Platz

Ins­ge­samt 10.000 € stell­te der Kreis Höx­ter in die­sem Jahr für den Hei­mat-Preis zur Ver­fü­gung. 5.000 € gehen davon an die Bür­ger­brau­zunft Nie­heim. Für den 2. Platz bekommt das Korb­ma­cher­mu­se­um Dal­hau­sen 3.000 €. Über den drit­ten Platz und 2.000 € Preis­geld kann sich der Tele­gra­fen­ver­ein Entrup freuen.
 
Ver­wen­det wer­den soll die­ses Geld für das Anle­gen eines Nasch­gar­tens in unmit­tel­ba­rer Nähe des Latt­berg­tur­mes. In die­sem sol­len eini­ge Obst­bäu­me alter resis­ten­ter Sor­ten sowie meh­re­re Bee­ren­sträu­cher bei den Turm­be­su­chern das Inter­es­se für die natür­lich gewach­se­nen, unbe­han­del­ten Früch­te wecken und zur Nach­ah­mung im eige­nen Haus­gar­ten ani­mie­ren. Vor allem aber sol­len Kin­der einen wei­te­ren inter­es­san­ten Lern­ort fin­den. An der Pflanz­ak­ti­on wer­den, sofern die Coro­na Pan­de­mie das zulässt, eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schu­le unterm Regen­bo­gen Ever­sen teilnehmen.
 

Für den Tele­gra­fen­ver­ein ist das Preis­geld ein wich­ti­ger Bau­stein für wei­te­re Akti­vi­tä­ten. Mehr noch, als über den Geld­be­trag, freu­en sich die Vor­stands­mit­glie­der aber über die von Land­rat Micha­el Sti­ckeln zum Aus­druck gebrach­te Wert­schät­zung für die über die Kreis­gren­zen hin­aus wir­ken­de Arbeit der akti­ven Mit­glie­der. Für uns alle ist das Ansporn, ehren­amt­lich und unei­gen­nüt­zig wei­ter­zu­ma­chen, und allen Besu­chern das umfang­rei­che Ange­bot kos­ten­los zu offe­rie­ren. 


Land­rat Micha­el Sti­ckeln (mit­ten) über­reich­te Geschäfts­füh­rer Uwe Dammei­er (r.) und
Josef Köh­ne (l.) die Urkun­de und den Scheck zum Heimatpreis.

 


Das Foto zeigt die Sie­ger­grup­pe des Hei­mat­prei­ses mit (v. l.) Ger­hard Schüt­ze und Jan-Hen­rik
Baum vom Ver­ein Bür­ger­brau­zunft Nie­heim, Ulrich Wil­le und Hans­gert But­ter­weck von der
Aka­de­mie Flecht­som­mer in Dal­hau­sen, Josef Köh­ne und Uwe Dammei­er vom Tele­gra­fen­ver­ein
Entrup, Land­rat Micha­el Sti­ckeln und Dori­na Berns­mann vom Kreis Höx­ter.
Fotos: Kreis Höxter

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de der his­to­ri­schen Tele­gra­fie, lie­be Hei­mat­freun­din­nen und Heimatfreunde!

Was lan­ge währt, wird end­lich gut, lau­tet ein deut­sches Sprich­wort. Lan­ge hat es auch von den ers­ten Plä­nen bis zur Fer­tig­stel­lung der Web­cam auf dem Dach des Latt­berg­tur­mes gedau­ert. Exakt sind es zwei­ein­halb Mona­te mehr, als zunächst ange­dacht. Ver­ur­sacht haben die­se Ver­zö­ge­rung das Virus Covid 19 und ein paar kal­te Win­ter­wo­chen mit eisi­gen Stür­men. Letzt­lich haben wir uns davon aber nicht auf­hal­ten las­sen und die vier Kame­ras bei noch eisi­gen Böen sowie mit Mas­ken vor dem Mund auf dem 24 Meter hohen Dach befes­tigt. Die tech­ni­sche Lei­tung hat­te Alex­an­der Focke, als Hel­fer fun­gier­ten Gün­ter Van­die­ken und Josef Köh­ne. Ein­ge­rich­tet und gewar­tet wird die Anla­ge in Zukunft von Alex­an­der. Ihm ist es somit zu ver­dan­ken, dass die Men­schen rund um den Glo­bus, vor allem aber die ehe­ma­li­gen Nie­hei­mer, Mari­en­müns­te­ra­ner, Stein­hei­mer und Schie­deraner von zu Hau­se aus einen Blick in und über die hei­mi­sche Land­schaft wer­fen können.

Zudem hof­fen wir auch, älte­ren und behin­der­ten Men­schen, die den Latt­berg­turm nicht mehr bestei­gen kön­nen, eine Freu­de zu machen. Und Rei­sen­den, die mit ihren Autos oder mit dem Flug­zeug unter­wegs sind, lie­fern wir jeder­zeit den aktu­el­len Wet­ter­be­richt mit jeweils vier Fotos, die im Abstand von zehn Minu­ten neu gela­den werden.

Wir mei­nen, dass sich der Auf­wand gelohnt hat und wir dan­ken allen, die uns bei der Finan­zie­rung unter­stützt haben.

Besu­chen Sie die Sei­te https://panorama.entrup.info und genie­ßen Sie die Bil­der von einer sich Tag für Tag ver­än­dern­den Natur und Landschaft. 

Bei der LBS Akti­on „Vor­aus­den­ker“ erhielt der Tele­gra­fen­ver­ein Entrup für sein Pro­jekt „Nasch­gar­ten am Latt­berg­turm“ 121 Stim­men. Im Voting um die 50 direkt geför­der­ten Pro­jek­te kam er damit auf den 47 Platz und erhält 500 €.

Dan­ke­schön sagt der Ver­ein der LBS und allen, die ihre Stim­me für ihn abge­ge­ben haben.

Auf­grund der Coro­na Pan­de­mie sowie wei­te­rer unvor­her­seh­ba­rer Ereig­nis­se konn­te die Gene­ral­ver­samm­lung des Tele­gra­fen­ver­eins im Janu­ar 2021 nicht statt­fin­den. Wir holen die­sen wich­ti­gen Ter­min nun am 10. Sep­tem­ber um 20.00 Uhr in der Gast­stät­te Cla­es unter Ein­hal­tung aller Schutz­vor­schrif­ten nach.

Neues vom Turm!

Am 23. Juni 2021 stell­te der Tele­gra­fen­ver­ein sei­ne neue sechs Qua­drat­me­ter gro­ße Foto­wand vor. Sie zeigt eine preu­ßi­sche Tele­gra­fen­stu­be mit dem Ober- und dem Unter­te­le­gra­fis­ten sowie einem Tele­gra­fis­ten — Anwär­ter und einem preu­ßi­schen Staats­be­am­ten. Die Gesich­ter der bei­den Letzt­ge­nann­ten sind aus dem Bild her­aus­ge­schnit­ten, sodass sich die Turm­be­su­cher als „ech­te Preu­ßen“ dar­in ablich­ten las­sen kön­nen.
Gemalt hat das Bild die in Bra­kel – Gehr­den leben­de Künst­le­rin Rena­te Judith. Sie ori­en­tier­te sich dabei an einer his­to­ri­schen Vor­la­ge und füg­te geschickt eini­ge Acces­soires ein, wie man sie sich in einer preu­ßi­schen Amts­stu­be vor­stellt. Dar­un­ter den eiche­nen Sekre­tär, den Feder­kiel und das Tin­ten­fass.
Neben der Künst­le­rin konn­te der Ver­eins­vor­stand beim Pres­se­ter­min Bür­ger­meis­ter Johan­nes Schlütz, Kreis­hei­mat­pfle­ger Hans – Wer­ner Gor­zol­ka und die Ver­tre­te­rin des Spon­sors West­ener­gie, Frau Maria Kem­ker, begrü­ßen und sich für deren Unter­stüt­zung bedan­ken.
Die gela­de­nen Gäs­te waren sich indes in der posi­ti­ven Beur­tei­lung der neu­en Tou­ris­ten­at­trak­ti­on einig. Bür­ger­meis­ter Schlütz nann­te sie gelun­gen und ein Zei­chen für die Krea­ti­vi­tät der Ver­eins­mit­glie­der. Kreis­hei­mat­pfle­ger Gor­zol­ka hob die „Fami­li­en­freund­lich­keit“ des Turm­um­fel­des her­vor, in das sich die neue Foto­wand her­vor­ra­gend ein­fü­ge. Die Wirt­schafts­in­ge­nieu­rin Maria Kem­ker sah das Geld der West­ener­gie gut ange­legt. „Es ist schon bemer­kens­wert, wie viel Unter­hal­tung und Infor­ma­tio­nen den Besu­chern des Latt­berg­tur­mes zum Null­ta­rif gebo­ten wer­den“, äußer­te sie aner­ken­nend. Und die Male­rin Rena­te Judith sah ihr Kunst­werk am rich­ti­gen Ort.

„Die Foto­wand ist gelun­gen“, waren sich (v. r.) die Male­rin Rena­te Judith, Bür­ger­meis­ter Johan­nes Schlütz, West­ener­gie Reprä­sen­tan­tin Maria Kem­ker und Hei­mat­ge­biets­lei­ter Hans ‑Wer­ner Gor­zol­ka sowie die Ver­eins­mit­glie­der Gün­ter Van­die­ken und Josef Köh­ne einig.

Wer sind wir?

Wir sind ein gemein­nüt­zi­ger, dem Hei­mat­ver­ein „Entrup aktiv e. V.“ ange­schlos­se­ner Ver­ein mit zur­zeit 20 akti­ven Mit­glie­dern. Intern nen­nen wir uns Tele­gra­fen­ver­ein.“ Der Ver­ein wur­de 2010 mit dem Ziel gegrün­det, auf dem 231 Meter hohen Latt­berg bei Entrup an his­to­ri­scher Stel­le einen könig­lich preu­ßi­schen Tele­gra­fen nach­zu­bau­en. Der dazu not­wen­di­ge Turm wur­de 2012 vom Kreis Höx­ter errich­tet, nach­dem Mit­glie­der des Tele­gra­fen­ver­eins bereits im Jahr 1999 aus dem Hei­mat­ver­ein „Entrup aktiv“ her­aus die Initia­ti­ve für den Turm­bau ergrif­fen und zahl­rei­che Ver­hand­lun­gen mit Behör­den, Grund­stücks­eig­nern und mög­li­chen Spon­so­ren geführt hatten.

Was machen wir?

In Abspra­che mit dem Kreis Höx­ter ließ der Tele­gra­fen­ver­ein den 12 Meter hohen Signalm­ast mit den 6 Indi­ka­to­ren auf dem Dach des Latt­berg­tur­mes auf­setz­ten. Fer­ner über­nahm er die Kos­ten für die Dach­be­plan­kung, den Trep­pen­auf­gang zur Dach­platt­form, die Absturz­si­che­rung auf dem Dach sowie die Ein­hau­sung und Siche­rung des Stellwerks.

  • Unter http://www.optischertelegraph4.de/stationen/31/index.html sind umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen zur Preu­ßi­schen Tele­gra­fie zu finden. 
  • Beim Ankli­cken der „Sta­ti­on 31“ erhal­ten Sie zahl­rei­che Hin­wei­se zum Latt­berg­turm. Der Dank für die­se Sei­ten gilt Dr. Man­fred Men­ning vom Geo For­schungs-Zen­trum Potsdam

In der Fol­ge­zeit bemüh­te sich der Ver­ein um einen Abdruck der 2007 bei Som­mer­sell gefun­de­nen 190 Mio. Jah­re alten Pad­del­ech­se „Toni“. Er ist mitt­ler­wei­le im Turm ange­bracht und eine jeder­zeit zu besich­ti­gen­de Attraktion.

Gemein­sam mit Kunst­stu­den­tin­nen der Uni Pader­born ent­wi­ckel­te und instal­lier­te der Tele­gra­fen­ver­ein im und am Ober­ge­schoss des Aus­sichts­turms eine weit­hin sicht­ba­re Illu­mi­na­ti­on. Der dazu not­wen­di­ge Strom­an­schluss wur­de eben­falls auf Ver­eins­kos­ten angelegt.

Wan­de­rern schu­fen die Ver­eins­mit­glie­der Sitz­ge­le­gen­hei­ten im und am Turm, Rad­wan­de­rern bau­ten sie sta­bi­le Fahrradständer.

Aus Grün­den des Kli­ma­schut­zes und um die lau­fen­den Kos­ten für z. B. Ver­si­che­run­gen, Repa­ra­tu­ren und not­wen­di­ge Anschaf­fun­gen finan­zie­ren zu kön­nen, ließ der Tele­gra­fen­ver­ein auf dem Dorf­ge­mein­schafts­haus eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge errich­ten. Die seit Mai 2019 dar­aus erziel­ten Gewin­ne flie­ßen aus­nahms­los in die Hei­mat­pfle­ge und den Naturschutz.

Wan­der­grup­pen und Schul­klas­sen bie­ten die Ver­eins­mit­glie­der Turm­füh­run­gen an mit einem Auf­stieg auf das 24 Meter hohe Dach und die Mög­lich­keit, selbst „geflü­gel­te Wör­ter“ in die Luft zu schreiben.

Belohnt wer­den die Auf­stei­ger mit einem ein­zig­ar­ti­gen Pan­ora­ma­blick. Die­ser reicht vom Köter­berg über die Olden­burg und die Abtei Mari­en­müns­ter bis zur Nach­bar­sta­ti­on 30 in Vör­den. Von dort wan­dert der Blick zum Wind­park Holz­hau­sen, auf die Stadt Nie­heim, die Renn­stre­cke Bils­ter Berg und die Gegen­sta­ti­on 32 bei Oeyn­hau­sen. Am Hori­zont rücken das Egge­ge­bir­ge mit dem Vel­merstod-Turm und der Teu­to mit dem Sen­der Bil­stein sowie dem Her­manns­denk­mal ins Blick­feld. Über Stein­heim hin­aus wan­dert der Blick zum Bies­ter-Berg bei Lem­go, zur Ort­schaft Bra­kel­siek und zur Schwa­len­burg. Der Besu­cher erlebt somit eine Zeit­rei­se, die vom 9. ins 21. Jahr­hun­dert führt. Je nach Jah­res­zeit erlebt er die Raps­blü­te, die Ern­te­zeit, den bun­ten Herbst und viel­leicht auch wie­der ein­mal einen wei­ßen Win­ter. Er befin­det sich mit Rot­mi­lan und Bus­sard auf einer Höhe, kann die unter ihm äsen­den Rehe und, mit ein wenig Glück, die sich am Boden ducken­de Wild­kat­ze beob­ach­ten. Ganz sicher sind ihm der Gesang zahl­rei­cher Vögel und das Klop­fen des Bunt- und Grün­spechts. Herr­lich zu beob­ach­ten sind die Son­nen­auf- und ‑unter­gän­ge. Wäh­rend beim Blick über die Bebe­r­au­en Sil­ber- und Grau­rei­her ins Bild kom­men, stel­len Natur­freun­de fest, dass Reb­huhn, Hase, Feld­ler­che, Fasan, Kie­bitz und Korn­wei­he nicht mehr zu hören und zu sehen sind. In lau­en Som­mer­näch­ten kom­men den Besu­chern die klei­nen Vam­pi­re auf dem Turm so nahe, dass das lei­se Rau­schen ihrer Flü­gel zu hören ist.

Ein­schließ­lich der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge hat der Tele­gra­fen­ver­ein mit Unter­stüt­zung sei­ner Spon­so­ren bis­lang mehr als 100.000 € in die Hei­mat­pfle­ge sowie den Natur- und Umwelt­schutz inves­tiert. Die unzäh­li­gen ehren­amt­lich geleis­te­ten Arbeits­stun­den sind dar­in nicht enthalten.

Was wollen wir tun?

Für das Jahr 2020 pla­nen wir das Auf­stel­len wei­te­rer sechs Infor­ma­ti­ons­ta­feln zum The­ma Umwelt‑, Kli­ma- und Gewäs­ser­schutz. Sie wer­den als „Grü­ne Schu­le“ unmit­tel­bar neben dem Latt­berg­turm ste­hen. Im Turm soll eine neu anzu­brin­gen­de Vogel­stim­men­ta­fel vor allem die Kin­der und Jugend­li­chen mit den Rufen der hei­mi­schen Sing­vö­gel ver­traut machen. Damit die Pad­del­ech­se Toni sich nicht ein­sam fühlt, bekommt sie noch in die­sem Früh­jahr einen eben­falls 190 Mio. Jah­re alten Ammo­ni­ten an die Sei­te. Eben­so wie beim West­pha­lia­sau­rus Simon­sen­sii, so der wis­sen­schaft­li­che Name des Sau­ri­ers, wird es auch hier ein vom LWL Muse­um in Müns­ter ange­fer­tig­ter Abguss sein. Das größ­te Pro­jekt ist die Instal­la­ti­on einer Web­cam. Sie soll nach Mög­lich­keit ein Pan­ora­ma­bild lie­fern, das der gan­zen Welt die viel­fäl­ti­ge Schön­heit unse­rer Kul­tur­land­schaft vor Augen führt. Zur Finan­zie­rung der Anla­ge wird die Ver­ei­nig­te Volks­bank zum 1. Mai 2020 ein Crowd­fun­ding star­ten. Bei dem für Anfang Sep­tem­ber 2020 geplan­ten Turm­fest des Tele­gra­fen­ver­eins, das in Ver­bin­dung mit dem Turm­lauf des BSV Entrup statt­fin­den wird, sol­len alle geplan­ten Pro­jek­te abge­schlos­sen sein. Bereits am 12. März star­tet der Tele­gra­fen­ver­ein mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­se 6c der Peter-Hil­le-Schu­le Nie­heim eine Pflanz­ak­ti­on. Dabei wer­den am Ran­de der Streu­obst­wie­se zwei Feld­ahorn­bäu­me, ein Wal­nuss­baum und eine etwa 60 Meter lan­ge, zwei­rei­hi­ge Vogel­schutz­he­cke ange­legt. Unter­stützt wer­den eini­ge der mit ins­ge­samt rund 20.000 € ver­an­schlag­ten Pro­jek­te vom Land NRW sowie vom Natur­park Teu­to­bur­ger Wald/Eggegebirge. Letz­te­rer plant im Rah­men sei­nes Pro­jekts „Kin­der­Erleb­nis­welt Natur“ am Latt­berg­turm eine eige­ne Akti­on, über die wir zeit­nah infor­mie­ren werden. 

Natur- und Umweltschutz

Die 55 Meter lan­ge Vogel­schutz­he­cke ist gepflanzt. Sobald der bestell­te Wild­draht ein­ge­trof­fen ist, kann die Akti­on abge­schlos­sen werden.

Der Turm

Pünkt­lich zum 1. Mai 2020 soll­te das Crowd­fun­ding der Ver­ei­nig­ten Volks­bank für die Instal­la­ti­on einer Web­cam auf dem Latt­berg­turm gestar­tet wer­den. Infol­ge der Coro­na-Kri­se hat die Bank ihre Zusa­ge auf unbe­stimm­te Zeit zurück­ge­nom­men. Der Ver­ein wird das Pro­jekt den­noch wei­ter­ver­fol­gen und gege­be­nen­falls erst im nächs­ten Jahr rea­li­sie­ren oder wei­ter aus­bau­en. Ers­te Unter­stüt­zer haben bereits Spen­den ein­ge­zahlt. Die Namen der Spen­der gibt der Ver­ein zum Jah­res­en­de bekannt.

Erklärung

Eine Web­cam in Zei­ten von Coro­na? Macht das Sinn?
Die­se Fra­ge hat den Tele­gra­fen­ver­ein nicht nur ein­mal lan­ge und inten­siv beschäf­tigt. Doch die Ant­wort ist unmiss­ver­ständ­lich: Wir möch­ten auf die Regi­on und ihre viel­fäl­ti­gen Schön­hei­ten auf­merk­sam machen und mög­lichst vie­le Men­schen für sie inter­es­sie­ren. Wir möch­ten aber auch den Men­schen, die aus dem Kreis Höx­ter stam­men und die irgend­wo in der gan­zen Welt ver­streut leben, mit dem Blick auf die Abtei Mari­en­müns­ter, den Köter­berg und die Egge ein Stück Hei­mat nach Hau­se brin­gen. Wir möch­ten, dass die an ihre Woh­nun­gen gefes­sel­ten Men­schen (Kran­ke, Behin­der­te, Senio­ren) mit­er­le­ben kön­nen, wie sich unse­re Land­schaft täg­lich ver­än­dert. Wir ver­bin­den mit der Web­cam ein biss­chen mehr Nähe mit denen, die abseits oder in der Fer­ne leben.

Insektenschutz

Zwei Bie­nen­völ­ker hat der Vor­sit­zen­de des Kreis­im­ker­ver­eins, Chris­ti­an Valen­tin, nahe der Streu­obst­wie­se auf­ge­stellt. Damit die klei­nen Bestäu­ber und Honig­samm­ler den gan­zen Som­mer über genü­gend Fut­ter fin­den, wird ihnen der Tele­gra­fen­ver­ein noch im April 2020 einen ca. 200 qm gro­ßen Blüh­strei­fen anlegen. 

Streuobstwiese mit Gesang der Nachtigall

Turmbläser am heiligen Abend 2020

Froschkonzert in den Beberauen

Louis und Max sind die Baumpaten
der Vogelschutzhecke

Die „Grü­ne Schu­le“ am Latt­berg­turm ist jetzt kom­plett.
Nach­dem die letz­ten sechs Info-Tafeln des Natur­lehr­pfads bereits auf­ge­stellt waren, konn­ten die stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­re­rin des Zweck-ver­bands Natur­park Teu­to­bur­ger Wald – Egge­ge­bir­ge, Bir­git Grie­se-Lödi­ge, und Spar­kas­sen­fi­li­al­lei­te­rin Regi­na Hel­mes das Vogel­stim­men­spiel in Betrieb neh­men.
Geför­dert wur­de die Maß­nah­me vom Minis­te­ri­um für Umwelt, Land­wirt­schaft, Natur- und Ver­brau­cher­schutz des Lan­des NRW. Die Spar­kas­se Höx­ter betei­lig­te sich mit einer Spen­de in Höhe von 500,00 €.
Um das Pro­jekt rea­li­sie­ren zu kön­nen, waren Mit­glie­der des Tele­gra­fen­ver­eins mehr als 70 Stun­den im ehren­amt­li­chen Einsatz.

Ein Abguss des 190 Mio. Jah­re alten Ammo­ni­ten, der im August 2019 von San­de­be­cker Hei­mat­wer­kern beim Rad­we­ge­bau in der Nähe von Kro­no­s­pan gefun­den wur­de, ist jetzt auf der „Toni Eta­ge“ des Latt­berg­tur­mes zu sehen.
Er hängt in einem von der Tisch­le­rei Pott­hast, Mari­en­müns­ter, gebau­ten Schau­kas­ten und wur­de von der stell­ver­tre­ten­den Geschäfts­füh­re­rin des Zweck-ver­bands Natur­park Teu­to­bur­ger Wald-Egge­bir­ge, Bir­git Grie­se-Lödi­ge und dem San­de­be­cker Dorf­werk­statt-Mit­ar­bei­ter Wer­ner Rei­mann der Pres­se vor­ge­stellt. Ein Teil der anfal­len­den Kos­ten konn­te mit einem von der Det­mol­der Bezirks­re­gie­rung aus­ge­stell­ten Hei­mat­scheck des NRW Hei­mat­mi­nis­te­ri­ums finan­ziert werden. 

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