Verein zur Förderung der historischen Telegrafie in Entrup e.V.

Lattbergturm
Foto: Elmar Suckfüll

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de der his­to­ri­schen Tele­gra­fie, lie­be Hei­mat­freun­din­nen und Heimatfreunde!

Was lan­ge währt, wird end­lich gut, lau­tet ein deut­sches Sprich­wort. Lan­ge hat es auch von den ers­ten Plä­nen bis zur Fer­tig­stel­lung der Web­cam auf dem Dach des Latt­berg­tur­mes gedau­ert. Exakt sind es zwei­ein­halb Mona­te mehr, als zunächst ange­dacht. Ver­ur­sacht haben die­se Ver­zö­ge­rung das Virus Covid 19 und ein paar kal­te Win­ter­wo­chen mit eisi­gen Stür­men. Letzt­lich haben wir uns davon aber nicht auf­hal­ten las­sen und die vier Kame­ras bei noch eisi­gen Böen sowie mit Mas­ken vor dem Mund auf dem 24 Meter hohen Dach befes­tigt. Die tech­ni­sche Lei­tung hat­te Alex­an­der Focke, als Hel­fer fun­gier­ten Gün­ter Van­die­ken und Josef Köh­ne. Ein­ge­rich­tet und gewar­tet wird die Anla­ge in Zukunft von Alex­an­der. Ihm ist es somit zu ver­dan­ken, dass die Men­schen rund um den Glo­bus, vor allem aber die ehe­ma­li­gen Nie­hei­mer, Mari­en­müns­te­ra­ner, Stein­hei­mer und Schie­deraner von zu Hau­se aus einen Blick in und über die hei­mi­sche Land­schaft wer­fen können.

Zudem hof­fen wir auch, älte­ren und behin­der­ten Men­schen, die den Latt­berg­turm nicht mehr bestei­gen kön­nen, eine Freu­de zu machen. Und Rei­sen­den, die mit ihren Autos oder mit dem Flug­zeug unter­wegs sind, lie­fern wir jeder­zeit den aktu­el­len Wet­ter­be­richt mit jeweils vier Fotos, die im Abstand von zehn Minu­ten neu gela­den werden.

Wir mei­nen, dass sich der Auf­wand gelohnt hat und wir dan­ken allen, die uns bei der Finan­zie­rung unter­stützt haben.

Besu­chen Sie die Sei­te https://panorama.entrup.info und genie­ßen Sie die Bil­der von einer sich Tag für Tag ver­än­dern­den Natur und Landschaft. 

Aufgrund der Corona Pandemie sowie weiterer unvorhersehbarer Ereignisse konnte die Generalversammlung des Telegrafenvereins im Januar 2021 nicht stattfinden. Wir holen diesen wichtigen Termin nun am 10. September um 20.00 Uhr in der Gaststätte Claes unter Einhaltung aller Schutzvorschriften nach.

Neues vom Turm!

Am 23. Juni 2021 stell­te der Tele­gra­fen­ver­ein sei­ne neue sechs Qua­drat­me­ter gro­ße Foto­wand vor. Sie zeigt eine preu­ßi­sche Tele­gra­fen­stu­be mit dem Ober- und dem Unter­te­le­gra­fis­ten sowie einem Tele­gra­fis­ten — Anwär­ter und einem preu­ßi­schen Staats­be­am­ten. Die Gesich­ter der bei­den Letzt­ge­nann­ten sind aus dem Bild her­aus­ge­schnit­ten, sodass sich die Turm­be­su­cher als „ech­te Preu­ßen“ dar­in ablich­ten las­sen kön­nen.
Gemalt hat das Bild die in Bra­kel – Gehr­den leben­de Künst­le­rin Rena­te Judith. Sie ori­en­tier­te sich dabei an einer his­to­ri­schen Vor­la­ge und füg­te geschickt eini­ge Acces­soires ein, wie man sie sich in einer preu­ßi­schen Amts­stu­be vor­stellt. Dar­un­ter den eiche­nen Sekre­tär, den Feder­kiel und das Tin­ten­fass.
Neben der Künst­le­rin konn­te der Ver­eins­vor­stand beim Pres­se­ter­min Bür­ger­meis­ter Johan­nes Schlütz, Kreis­hei­mat­pfle­ger Hans – Wer­ner Gor­zol­ka und die Ver­tre­te­rin des Spon­sors West­ener­gie, Frau Maria Kem­ker, begrü­ßen und sich für deren Unter­stüt­zung bedan­ken.
Die gela­de­nen Gäs­te waren sich indes in der posi­ti­ven Beur­tei­lung der neu­en Tou­ris­ten­at­trak­ti­on einig. Bür­ger­meis­ter Schlütz nann­te sie gelun­gen und ein Zei­chen für die Krea­ti­vi­tät der Ver­eins­mit­glie­der. Kreis­hei­mat­pfle­ger Gor­zol­ka hob die „Fami­li­en­freund­lich­keit“ des Turm­um­fel­des her­vor, in das sich die neue Foto­wand her­vor­ra­gend ein­fü­ge. Die Wirt­schafts­in­ge­nieu­rin Maria Kem­ker sah das Geld der West­ener­gie gut ange­legt. „Es ist schon bemer­kens­wert, wie viel Unter­hal­tung und Infor­ma­tio­nen den Besu­chern des Latt­berg­tur­mes zum Null­ta­rif gebo­ten wer­den“, äußer­te sie aner­ken­nend. Und die Male­rin Rena­te Judith sah ihr Kunst­werk am rich­ti­gen Ort.

„Die Foto­wand ist gelun­gen“, waren sich (v. r.) die Male­rin Rena­te Judith, Bür­ger­meis­ter Johan­nes Schlütz, West­ener­gie Reprä­sen­tan­tin Maria Kem­ker und Hei­mat­ge­biets­lei­ter Hans ‑Wer­ner Gor­zol­ka sowie die Ver­eins­mit­glie­der Gün­ter Van­die­ken und Josef Köh­ne einig.

Wer sind wir?

Wir sind ein gemein­nüt­zi­ger, dem Hei­mat­ver­ein „Entrup aktiv e. V.“ ange­schlos­se­ner Ver­ein mit zur­zeit 20 akti­ven Mit­glie­dern. Intern nen­nen wir uns Tele­gra­fen­ver­ein.“ Der Ver­ein wur­de 2010 mit dem Ziel gegrün­det, auf dem 231 Meter hohen Latt­berg bei Entrup an his­to­ri­scher Stel­le einen könig­lich preu­ßi­schen Tele­gra­fen nach­zu­bau­en. Der dazu not­wen­di­ge Turm wur­de 2012 vom Kreis Höx­ter errich­tet, nach­dem Mit­glie­der des Tele­gra­fen­ver­eins bereits im Jahr 1999 aus dem Hei­mat­ver­ein „Entrup aktiv“ her­aus die Initia­ti­ve für den Turm­bau ergrif­fen und zahl­rei­che Ver­hand­lun­gen mit Behör­den, Grund­stücks­eig­nern und mög­li­chen Spon­so­ren geführt hatten.

Was machen wir?

In Abspra­che mit dem Kreis Höx­ter ließ der Tele­gra­fen­ver­ein den 12 Meter hohen Signalm­ast mit den 6 Indi­ka­to­ren auf dem Dach des Latt­berg­tur­mes auf­setz­ten. Fer­ner über­nahm er die Kos­ten für die Dach­be­plan­kung, den Trep­pen­auf­gang zur Dach­platt­form, die Absturz­si­che­rung auf dem Dach sowie die Ein­hau­sung und Siche­rung des Stellwerks.

  • Unter http://www.optischertelegraph4.de/stationen/31/index.html sind umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen zur Preu­ßi­schen Tele­gra­fie zu finden. 
  • Beim Ankli­cken der „Sta­ti­on 31“ erhal­ten Sie zahl­rei­che Hin­wei­se zum Latt­berg­turm. Der Dank für die­se Sei­ten gilt Dr. Man­fred Men­ning vom Geo For­schungs-Zen­trum Potsdam

In der Fol­ge­zeit bemüh­te sich der Ver­ein um einen Abdruck der 2007 bei Som­mer­sell gefun­de­nen 190 Mio. Jah­re alten Pad­del­ech­se „Toni“. Er ist mitt­ler­wei­le im Turm ange­bracht und eine jeder­zeit zu besich­ti­gen­de Attraktion.

Gemein­sam mit Kunst­stu­den­tin­nen der Uni Pader­born ent­wi­ckel­te und instal­lier­te der Tele­gra­fen­ver­ein im und am Ober­ge­schoss des Aus­sichts­turms eine weit­hin sicht­ba­re Illu­mi­na­ti­on. Der dazu not­wen­di­ge Strom­an­schluss wur­de eben­falls auf Ver­eins­kos­ten angelegt.

Wan­de­rern schu­fen die Ver­eins­mit­glie­der Sitz­ge­le­gen­hei­ten im und am Turm, Rad­wan­de­rern bau­ten sie sta­bi­le Fahrradständer.

Aus Grün­den des Kli­ma­schut­zes und um die lau­fen­den Kos­ten für z. B. Ver­si­che­run­gen, Repa­ra­tu­ren und not­wen­di­ge Anschaf­fun­gen finan­zie­ren zu kön­nen, ließ der Tele­gra­fen­ver­ein auf dem Dorf­ge­mein­schafts­haus eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge errich­ten. Die seit Mai 2019 dar­aus erziel­ten Gewin­ne flie­ßen aus­nahms­los in die Hei­mat­pfle­ge und den Naturschutz.

Wan­der­grup­pen und Schul­klas­sen bie­ten die Ver­eins­mit­glie­der Turm­füh­run­gen an mit einem Auf­stieg auf das 24 Meter hohe Dach und die Mög­lich­keit, selbst „geflü­gel­te Wör­ter“ in die Luft zu schreiben.

Belohnt wer­den die Auf­stei­ger mit einem ein­zig­ar­ti­gen Pan­ora­ma­blick. Die­ser reicht vom Köter­berg über die Olden­burg und die Abtei Mari­en­müns­ter bis zur Nach­bar­sta­ti­on 30 in Vör­den. Von dort wan­dert der Blick zum Wind­park Holz­hau­sen, auf die Stadt Nie­heim, die Renn­stre­cke Bils­ter Berg und die Gegen­sta­ti­on 32 bei Oeyn­hau­sen. Am Hori­zont rücken das Egge­ge­bir­ge mit dem Vel­merstod-Turm und der Teu­to mit dem Sen­der Bil­stein sowie dem Her­manns­denk­mal ins Blick­feld. Über Stein­heim hin­aus wan­dert der Blick zum Bies­ter-Berg bei Lem­go, zur Ort­schaft Bra­kel­siek und zur Schwa­len­burg. Der Besu­cher erlebt somit eine Zeit­rei­se, die vom 9. ins 21. Jahr­hun­dert führt. Je nach Jah­res­zeit erlebt er die Raps­blü­te, die Ern­te­zeit, den bun­ten Herbst und viel­leicht auch wie­der ein­mal einen wei­ßen Win­ter. Er befin­det sich mit Rot­mi­lan und Bus­sard auf einer Höhe, kann die unter ihm äsen­den Rehe und, mit ein wenig Glück, die sich am Boden ducken­de Wild­kat­ze beob­ach­ten. Ganz sicher sind ihm der Gesang zahl­rei­cher Vögel und das Klop­fen des Bunt- und Grün­spechts. Herr­lich zu beob­ach­ten sind die Son­nen­auf- und ‑unter­gän­ge. Wäh­rend beim Blick über die Bebe­r­au­en Sil­ber- und Grau­rei­her ins Bild kom­men, stel­len Natur­freun­de fest, dass Reb­huhn, Hase, Feld­ler­che, Fasan, Kie­bitz und Korn­wei­he nicht mehr zu hören und zu sehen sind. In lau­en Som­mer­näch­ten kom­men den Besu­chern die klei­nen Vam­pi­re auf dem Turm so nahe, dass das lei­se Rau­schen ihrer Flü­gel zu hören ist.

Ein­schließ­lich der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge hat der Tele­gra­fen­ver­ein mit Unter­stüt­zung sei­ner Spon­so­ren bis­lang mehr als 100.000 € in die Hei­mat­pfle­ge sowie den Natur- und Umwelt­schutz inves­tiert. Die unzäh­li­gen ehren­amt­lich geleis­te­ten Arbeits­stun­den sind dar­in nicht enthalten.

Was wollen wir tun?

Für das Jahr 2020 pla­nen wir das Auf­stel­len wei­te­rer sechs Infor­ma­ti­ons­ta­feln zum The­ma Umwelt‑, Kli­ma- und Gewäs­ser­schutz. Sie wer­den als „Grü­ne Schu­le“ unmit­tel­bar neben dem Latt­berg­turm ste­hen. Im Turm soll eine neu anzu­brin­gen­de Vogel­stim­men­ta­fel vor allem die Kin­der und Jugend­li­chen mit den Rufen der hei­mi­schen Sing­vö­gel ver­traut machen. Damit die Pad­del­ech­se Toni sich nicht ein­sam fühlt, bekommt sie noch in die­sem Früh­jahr einen eben­falls 190 Mio. Jah­re alten Ammo­ni­ten an die Sei­te. Eben­so wie beim West­pha­lia­sau­rus Simon­sen­sii, so der wis­sen­schaft­li­che Name des Sau­ri­ers, wird es auch hier ein vom LWL Muse­um in Müns­ter ange­fer­tig­ter Abguss sein. Das größ­te Pro­jekt ist die Instal­la­ti­on einer Web­cam. Sie soll nach Mög­lich­keit ein Pan­ora­ma­bild lie­fern, das der gan­zen Welt die viel­fäl­ti­ge Schön­heit unse­rer Kul­tur­land­schaft vor Augen führt. Zur Finan­zie­rung der Anla­ge wird die Ver­ei­nig­te Volks­bank zum 1. Mai 2020 ein Crowd­fun­ding star­ten. Bei dem für Anfang Sep­tem­ber 2020 geplan­ten Turm­fest des Tele­gra­fen­ver­eins, das in Ver­bin­dung mit dem Turm­lauf des BSV Entrup statt­fin­den wird, sol­len alle geplan­ten Pro­jek­te abge­schlos­sen sein. Bereits am 12. März star­tet der Tele­gra­fen­ver­ein mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­se 6c der Peter-Hil­le-Schu­le Nie­heim eine Pflanz­ak­ti­on. Dabei wer­den am Ran­de der Streu­obst­wie­se zwei Feld­ahorn­bäu­me, ein Wal­nuss­baum und eine etwa 60 Meter lan­ge, zwei­rei­hi­ge Vogel­schutz­he­cke ange­legt. Unter­stützt wer­den eini­ge der mit ins­ge­samt rund 20.000 € ver­an­schlag­ten Pro­jek­te vom Land NRW sowie vom Natur­park Teu­to­bur­ger Wald/Eggegebirge. Letz­te­rer plant im Rah­men sei­nes Pro­jekts „Kin­der­Erleb­nis­welt Natur“ am Latt­berg­turm eine eige­ne Akti­on, über die wir zeit­nah infor­mie­ren werden. 

Natur- und Umweltschutz

Die 55 Meter lan­ge Vogel­schutz­he­cke ist gepflanzt. Sobald der bestell­te Wild­draht ein­ge­trof­fen ist, kann die Akti­on abge­schlos­sen werden.

Der Turm

Pünkt­lich zum 1. Mai 2020 soll­te das Crowd­fun­ding der Ver­ei­nig­ten Volks­bank für die Instal­la­ti­on einer Web­cam auf dem Latt­berg­turm gestar­tet wer­den. Infol­ge der Coro­na-Kri­se hat die Bank ihre Zusa­ge auf unbe­stimm­te Zeit zurück­ge­nom­men. Der Ver­ein wird das Pro­jekt den­noch wei­ter­ver­fol­gen und gege­be­nen­falls erst im nächs­ten Jahr rea­li­sie­ren oder wei­ter aus­bau­en. Ers­te Unter­stüt­zer haben bereits Spen­den ein­ge­zahlt. Die Namen der Spen­der gibt der Ver­ein zum Jah­res­en­de bekannt.

Erklärung

Eine Web­cam in Zei­ten von Coro­na? Macht das Sinn?
Die­se Fra­ge hat den Tele­gra­fen­ver­ein nicht nur ein­mal lan­ge und inten­siv beschäf­tigt. Doch die Ant­wort ist unmiss­ver­ständ­lich: Wir möch­ten auf die Regi­on und ihre viel­fäl­ti­gen Schön­hei­ten auf­merk­sam machen und mög­lichst vie­le Men­schen für sie inter­es­sie­ren. Wir möch­ten aber auch den Men­schen, die aus dem Kreis Höx­ter stam­men und die irgend­wo in der gan­zen Welt ver­streut leben, mit dem Blick auf die Abtei Mari­en­müns­ter, den Köter­berg und die Egge ein Stück Hei­mat nach Hau­se brin­gen. Wir möch­ten, dass die an ihre Woh­nun­gen gefes­sel­ten Men­schen (Kran­ke, Behin­der­te, Senio­ren) mit­er­le­ben kön­nen, wie sich unse­re Land­schaft täg­lich ver­än­dert. Wir ver­bin­den mit der Web­cam ein biss­chen mehr Nähe mit denen, die abseits oder in der Fer­ne leben.

Insektenschutz

Zwei Bie­nen­völ­ker hat der Vor­sit­zen­de des Kreis­im­ker­ver­eins, Chris­ti­an Valen­tin, nahe der Streu­obst­wie­se auf­ge­stellt. Damit die klei­nen Bestäu­ber und Honig­samm­ler den gan­zen Som­mer über genü­gend Fut­ter fin­den, wird ihnen der Tele­gra­fen­ver­ein noch im April 2020 einen ca. 200 qm gro­ßen Blüh­strei­fen anlegen. 

Streuobstwiese mit Gesang der Nachtigall

Turmbläser am heiligen Abend 2020

Froschkonzert in den Beberauen

Louis und Max sind die Baumpaten
der Vogelschutzhecke

Die „Grü­ne Schu­le“ am Latt­berg­turm ist jetzt kom­plett.
Nach­dem die letz­ten sechs Info-Tafeln des Natur­lehr­pfads bereits auf­ge­stellt waren, konn­ten die stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­re­rin des Zweck-ver­bands Natur­park Teu­to­bur­ger Wald – Egge­ge­bir­ge, Bir­git Grie­se-Lödi­ge, und Spar­kas­sen­fi­li­al­lei­te­rin Regi­na Hel­mes das Vogel­stim­men­spiel in Betrieb neh­men.
Geför­dert wur­de die Maß­nah­me vom Minis­te­ri­um für Umwelt, Land­wirt­schaft, Natur- und Ver­brau­cher­schutz des Lan­des NRW. Die Spar­kas­se Höx­ter betei­lig­te sich mit einer Spen­de in Höhe von 500,00 €.
Um das Pro­jekt rea­li­sie­ren zu kön­nen, waren Mit­glie­der des Tele­gra­fen­ver­eins mehr als 70 Stun­den im ehren­amt­li­chen Einsatz.

Ein Abguss des 190 Mio. Jah­re alten Ammo­ni­ten, der im August 2019 von San­de­be­cker Hei­mat­wer­kern beim Rad­we­ge­bau in der Nähe von Kro­no­s­pan gefun­den wur­de, ist jetzt auf der „Toni Eta­ge“ des Latt­berg­tur­mes zu sehen.
Er hängt in einem von der Tisch­le­rei Pott­hast, Mari­en­müns­ter, gebau­ten Schau­kas­ten und wur­de von der stell­ver­tre­ten­den Geschäfts­füh­re­rin des Zweck-ver­bands Natur­park Teu­to­bur­ger Wald-Egge­bir­ge, Bir­git Grie­se-Lödi­ge und dem San­de­be­cker Dorf­werk­statt-Mit­ar­bei­ter Wer­ner Rei­mann der Pres­se vor­ge­stellt. Ein Teil der anfal­len­den Kos­ten konn­te mit einem von der Det­mol­der Bezirks­re­gie­rung aus­ge­stell­ten Hei­mat­scheck des NRW Hei­mat­mi­nis­te­ri­ums finan­ziert werden. 

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