bookmark_borderPfarrnachrichten Oktober 2021

Oktober 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,
 
am 6./7. Novem­ber 2021 fin­den die Wah­len zum Kir­chen­vor­stand und zum (Gesamt-) Pfarr­ge­mein­de­rat in den Seel­sor­ge­be­zir­ken unse­res Pas­to­ra­len Rau­mes statt.

In sei­nem Wahl­auf­ruf schreibt unser Erz­bi­schof:
„Kir­che lebt vom Mit­ma­chen und Mit­ge­stal­ten – in der Lit­ur­gie, in der Ver­kün­di­gung, im kari­ta­ti­ven Tun und auch in der Gremienarbeit.“ 
Es sind die vie­len Frau­en und Män­ner, es sind Jung und Alt, die durch ihren ehren­amt­li­chen Ein­satz in den ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­be­rei­chen in unse­ren Gemein­den dazu bei­tra­gen, dass Kir­che vor Ort leben­dig und viel­fäl­tig bleibt.
Allen, die in die­sem Jahr aus ihren Ämtern aus­schei­den, dan­ke ich ganz herz­lich für ihr groß­ar­ti­ges Engagement. 
Allen, die ihre Bereit­schaft erklärt haben, erneut oder zum ers­ten Mal zu kan­di­die­ren, tra­gen durch ihre Bereit­schaft dazu bei, dass unse­re Kir­che mit ihren Gemein­den vor Ort eine Zukunft hat. 
Eini­ge wich­ti­ge Hin­weis zu den Wah­len fin­den Sie in die­ser Aus­ga­be­der Pfarr­nach­rich­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung der Kan­di­da­ten­lis­ten und der amt­li­chen Hin­wei­se zu den Wah­len erfolgt durch Aus­hang in den Schau­käs­ten an unse­ren Kir­chen.
Ich möch­te Sie alle ein­la­den, ihr Wahl­recht aus­zu­üben. So kön­nen alle Kir­che vor Ort mitgestalten.
 

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten September 2021

September 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,
 
zunächst hof­fe ich ein­mal, dass alle erholt und gesund aus den Feri­en zurück­ge­kehrt sind. Heu­te möch­te ich Sie über eini­ge Din­ge, die den Pas­to­ra­len Raum betref­fen, informieren.
 
Wort-Got­tes-Fei­ern mit Kommunionausteilung 
Am Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res hat unser Erz­bi­schof die Grund­la­ge für „Wort-Got­tes-Fei­ern mit Kom­mu­nion­aus­tei­lung“ an Sonn- und Fei­er­ta­gen in einer für unse­ren länd­li­chen Raum für alle durch­führ­ba­ren Form geschaffen.

Das betrifft die Wort-Got­tes-Fei­ern an Sonn- und Fei­er­ta­gen, die in den Seel­sor­ge­be­zir­ken Stein­heim und Nie­heim schon seit län­ge­rer Zeit gefei­ert wer­den. Zwi­schen­zeit­lich hat­te es ver­schie­de­ne Modell­pro­jek­te in eini­gen Pas­to­ra­len Räu­men gege­ben (Diö­ze­sa­ne Erpro­bungs­pha­se). Bis­her erschie­nen uns die­se Model­le in unse­rem Raum nur schwer umsetz­bar zu sein. Des­halb hat­ten wir uns dazu ent­schie­den, die Ergeb­nis­se der Erpro­bungs­pha­se abzu­war­ten. Gleich­wohl war mehr­fach von Teil­neh­mern der Wort-Got­tes-Fei­ern an den Sonn- und Fei­er­ta­gen der Wunsch geäu­ßert wor­den, dass in der Wort-Got­tes-Fei­er auch die
Kom­mu­ni­on aus­ge­teilt wird. 
 
Mit die­ser The­ma­tik haben sich im ers­ten Halb­jahr die  Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rä­te und vor allem die betrof­fe­nen Wort-Got­tes-Lei­te­rIn­nen in Stein­heim und Nie­heim befasst und gemein­sam ent­schie­den, dass wir ab Sep­tem­ber in unse­ren Seel­sor­ge­be­zir­ken Stein­heim und Nie­heim an den Sonn­ta­gen „Wort-Got­tes-Fei­ern mit Kom­mu­nion­aus­tei­lung“ anbie­ten werden.
 
Pas­to­ra­ler Pro­zess
Mei­len­stein am 2. Okto­ber 2021
Der Pas­to­ra­le Pro­zess, es ist der Weg zu einer Pas­to­ral­ver­ein­ba­rung für unse­ren Pas­to­ra­len Raum, konn­te trotz der Schutz­maß­nah­men der Coro­na-Pan­de­mie wei­ter fort­ge­setzt wer­den. Die Steue­rungs­grup­pe und die (Gesamt-)Pfarrgemeinderäte haben dar­an weitergearbeitet.
 
Die Ergeb­nis­se möch­ten wir am Sams­tag, dem 02.10.2021 in einer „Mei­len­stein-Ver­an­stal­tung“ in der Zeit von 14.00 Uhr – 19.00 Uhr in den Räum­lich­kei­ten der Abtei Mari­en­müns­ter vor­stel­len und mit Ihnen dis­ku­tie­ren und weiterentwickeln. 
 
Dazu sind alle ganz herz­lich ein­ge­la­den. – SAVE THE DATE!
 
In der ers­ten Sep­tem­ber­hälf­te wird die Steue­rungs­grup­pe den Ablauf des „Mei­len­stei­nes“ vor­be­rei­ten. Dar­über wer­den wir Sie im Anschluss informieren.
 
Mit einem herz­li­chen Gruß,

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Juli August 2021

Juli/August 2021

Lie­be Schwes­tern und Brü­der,
in der Coro­na-Zeit wur­de bis­her vie­len von uns Fle­xi­bi­li­tät und ein hohes Maß an Impro­vi­sa­ti­ons­kunst abver­langt, um den All­tag zu meis­tern. Ande­re haben aber auch eine Ent­schleu­ni­gung erlebt. Ins­ge­samt ist aber fest­zu­stel­len, dass der All­tag auch der­zeit noch Stress mit sich bringt, wo wir doch häu­fig einen gut orga­ni­sier­ten All­tag gewohnt sind.
Umso mehr brau­chen wir den Som­mer, um uns in der Natur bewe­gen und erho­len zu können.

Nimm dir Zeit zu arbei­ten — das ist der Preis des Erfol­ges.
Nimm dir Zeit zu den­ken — das ist die Quel­le der Macht.
Nimm dir Zeit zu spie­len — das ist das Geheim­nis der ewi­gen Jugend.
Nimm dir Zeit zu lesen — das ist die Grund­la­ge der Weis­heit.
Nimm dir Zeit, freund­lich zu sein — das ist der Weg zum Glück.
Nimm dir Zeit zu träu­men — sie bewegt dein Gefährt zu einem Stern.
Nimm dir Zeit, zu lie­ben und geliebt zu wer­den — das ist das Vor­recht der Göt­ter.
Nimm dir Zeit, dich umzu­se­hen — der Tag ist zu kurz, um selbst­süch­tig zu sein.
Nimm dir Zeit zu lachen — das ist die Musik der Seele.

Für die bevor­ste­hen­de Feri­en­zeit wün­sche ich Ihnen, auch im Namen des Pas­to­ral­teams, viel Son­ne und eine ent­schleu­nig­te und erhol­sa­me Zeit.
Mögen die gewon­ne­nen Ein­drü­cke und Ein­sich­ten neue Kraft schen­ken für den All­tag. Mögen wir alle hei­le und gesund zurück­keh­ren und hof­fen wir auf ein bal­di­ges Ende der Coro­na-Zeit.
Im Ver­trau­en auf Got­tes Hil­fe und sei­nem Segen kann es gelingen! 

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Mai 2021

Mai 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

unser Titel­bild zeigt ein Stor­chen­paar, das sich unmit­tel­bar neben der Pfarr­kir­che in Vinse­beck auf der Baum­kro­ne einer gestutz­ten Wei­de nie­der­ge­las­sen hat (Foto: Josef Mark­wort, Kir­chen­vor­stand). Für uns ist es ein freu­di­ges Ereig­nis, gera­de jetzt in der Coro­na-Zeit und eine Ein­la­dung zum Spa­zier­gang in Vinsebeck.

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten April 2021

April 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

als im letz­ten Jahr völ­lig uner­war­tet die Coro­na-Pan­de­mie über unser Land her­ein­brach, da wur­de uns bewusst, dass über­haupt gar nichts selbst­ver­ständ­lich ist: unse­re Gesund­heit, unse­re Unab­hän­gig­keit, unser Leben. Wir muss­ten erken­nen: Es ist eine Illu­si­on zu glau­ben,
wir hät­ten alles im Griff. Wir über­he­ben uns, wenn wir mei­nen, alles kön­ne der Mensch machen! Wir kön­nen uns selbst nicht ret­ten! Die­se Unsi­cher­heit ist beängs­ti­gend, sie ist erschreckend!

Die­ser Schre­cken muss aber nicht zu Ver­zweif­lung oder mög­lichst raschem Ver­drän­gen führen.

Die­ser Schre­cken führt uns direkt zu Gott: Er hat alles erschaf­fen, das Uni­ver­sum, unse­re Welt, jeden Ein­zel­nen von uns. Ihm ver­dan­ken wir unser Leben. Das ver­ges­sen wir all­zu oft, wir leben dann ohne Gott. Und doch ist Gott immer gegen­wär­tig und erhält unser Leben in jeder
Sekun­de. In Jesus Chris­tus ist er uns ent­ge­gen­ge­kom­men, um unse­re Gott­ver­ges­sen­heit und den Tod zu über­win­den. Machen wir uns neu bewusst, dass wir uns Gott ver­dan­ken. Er wird uns auch im Tod nicht fal­len lassen!

Am Oster­fest hören wir den Auf­er­ste­hungs­be­richt aus dem Mar­kus-Evan­ge­li­um. Hier fin­den wir kein Hal­le­lu­ja. Mar­kus erzählt nicht von Freu­de und Jubel über die Auf­er­we­ckung Jesu – ganz im Gegenteil!

Maria aus Mág­da­la, Maria, die Mut­ter des Jako­bus und Sálo­me, die Jesus auch im Lei­den treu geblie­ben waren, gehen in der Frü­he zum Grab. Einen letz­ten Dienst woll­ten sie Jesus erwei­sen und sei­nen Leich­nam sal­ben. Doch in der Grab­kam­mer war kein Leich­nam, aber
ein jun­ger Mann, der ihnen die fro­he Bot­schaft ver­kün­det (Mk 16,6):

„Erschreckt nicht!
Ihr sucht Jesus von Naza­ret, den Gekreu­zig­ten.
Er ist auf­er­stan­den, er ist nicht hier.
Seht da die Stel­le, wohin man ihn gelegt hat.“

Als die Frau­en die fro­he Bot­schaft von der Auf­er­we­ckung Jesu hör­ten, da waren sie tief erschüt­tert. Sie begrif­fen: Wenn Gott Jesus von den Toten auf­er­weckt hat, dann ändert sich alles, dann ist die Welt von jetzt an eine ande­re! Das ist abso­lut erschreckend!

Doch die Frau­en waren nicht etwa zu Tode erschro­cken, son­dern im Gegen­teil: zum Leben! Denn selbst­ver­ständ­lich wer­den sie nicht stumm blei­ben kön­nen. Sie flie­hen aus dem Bereich des Todes, der Grab­kam­mer, und gehen hin­aus ins Leben, nach Gali­läa. Sie wer­den vom lee­ren Grab mit einem Auf­trag weg­ge­schickt (Mk 16,7):

„Nun aber geht und sagt sei­nen Jün­gern und dem Petrus:
Er geht euch vor­aus nach Gali­läa;
dort wer­det ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.“

Die­se öster­li­che Bot­schaft von der Auf­er­we­ckung Jesu wird sich in der gan­zen Welt aus­brei­ten – bis heu­te, bis jetzt, an die­sem Oster­fest, hier bei uns. Dar­um lasst uns Gott loben und prei­sen – Halleluja!

Ich wün­sche Ihnen allen, auch im Namen unse­res Pas­to­ral­teams, ein fro­hes und geseg­ne­tes Osterfest.

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Februrar 2021

Februar 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

die Aus­ga­be unse­rer Pfarr­nach­rich­ten erscheint dies­mal als Dop­pel­num­mer für die Mona­te Februar/März. Hin­ter­grund dafür ist die noch immer recht unsi­che­re Ent­wick­lung der Inzi­denz­wer­te in der Coro­na-Pan­de­mie. Das hat­te uns auch in den ver­gan­ge­nen Wochen bewo­gen, bis zu die­sem Wochen­en­de auf Prä­senz­got­tes­diens­te zu verzichten.

In der Tages­pres­se hat­ten wir bereits dar­auf hin­ge­wie­sen, dass wir in Abstim­mung mit den Ehren­amt­li­chen in unse­ren Gemein­den, die vor Ort man­che Got­tes­diens­te inhalt­lich vor­be­rei­ten und durch­füh­ren, und vor allem den not­wen­di­gen Ord­nungs­dienst orga­ni­sie­ren, mit Beginn
der Fas­ten­zeit am Ascher­mitt­woch die Prä­senz­got­tes­diens­te wie­der auf­neh­men wollen.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der,
die ver­schie­de­nen Got­tes­dienstan­ge­bo­te für die Fas­ten­zeit sind zwar nicht so umfäng­lich wie in der Zeit vor Coro­na, sol­len uns gleich­wohl aber eine gute Vor­be­rei­tung auf die Hei­li­ge Woche mit den drei öster­li­chen Tagen vom Lei­den und Ster­ben, von der Gra­bes­ru­he und von der Auf­er­ste­hung des Herrn ermög­li­chen.
Für alle die­je­ni­gen, die noch vor­sich­tig sind, an einem Got­tes­dienst in unse­ren Kir­chen teil­zu­neh­men, lie­gen im zugäng­li­chen Bereich der Kir­chen Impul­se zur Mit­nah­me aus, die für das per­sön­li­che Gebet oder für einen klei­nen Haus­got­tes­dienst eine gute Anre­gung sein kön­nen.
Fer­ner wird auf der Home­page des Pas­to­ra­len Rau­mes regel­mä­ßig Mate­ri­al für die Kom­mu­ni­on­kin­der und jun­gen Fami­li­en bereit­ge­stellt, als Hil­fen für klei­ne­re Got­tes­diens­te im Kreis der Fami­lie.
Neben­ste­hend fin­den Sie noch die Lese­ord­nung für die Fas­ten­zeit, die es Ihnen ermög­licht, die Schrift­tex­te aus den Got­tes­diens­ten (Lesung und Evan­ge­li­um) selbst in der Bibel nach­le­sen zu können.

Lie­be Schwes­tern und Brü­der,
in unse­ren Ort­schaf­ten kön­nen wir die­ses Jahr nicht so aus­ge­las­sen die fünf­te Jah­res­zeit, den von vie­len geschätz­ten Kar­ne­val fei­ern. Wir ver­mis­sen das sehr, vor allem die Gemein­schaft, die mit der
Kar­ne­vals­zeit ver­bun­den ist. Um so mehr freu­en wir uns schon jetzt auf die Zeit nach Coro­na und auf den Kar­ne­val im nächs­ten Jahr. Gewiss gibt es dann, so wie auch jetzt schon im pri­va­ten Bereich,
vie­les nach­zu­ho­len.
Las­sen Sie uns auch in die­ser Zeit die Fröh­lich­keit des Her­zens und die Hoff­nung bewah­ren, die uns Chris­ten aus unse­rer Glau­bens­über­zeu­gung zu eigen ist.
So wün­schen wir Ihnen fröh­li­che Kar­ne­vals­ta­ge, wenn auch dies­mal im pri­va­ten Bereich, und eine besinn­li­che Fas­ten­zeit.
Las­sen Sie uns mit­ein­an­der in einem Für­ein­an­der den Weg durch die Fas­ten­zeit auf Ostern, auf das Hoch­fest der Auf­er­ste­hung des Herrn, dem höchs­ten Fest der Chris­ten­heit, zugehen.

Mit einem herz­li­chen Gruß,
für das Pastoralteam

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Januar 2021

Januar 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

ich habe mich außer­or­dent­lich dar­über gefreut, dass Pfar­rer i.R. Heri­bert Ester (Nie­heim) sein Weih­nachts­mo­tiv mit einer nach­denk­lich stim­men­den Geschich­te für die Weih­nachts­aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten zur Ver­fü­gung gestellt hat. Beson­ders an die­sem denk­wür­di­gen Weih­nachts­fest in Coro­na-Zei­ten ist sie eine gute Bereicherung.

Wir dan­ken allen, die das viel­fäl­ti­ge Leben in unse­ren Gemein­den und im Pas­to­ra­len Raum mit ihrem Enga­ge­ment, mit ihren Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten berei­chern, mit­tra­gen und mit­ge­stal­ten, ganz herz­lich für ihre Mitarbeit.

Wir wün­schen Ihnen allen ein fried­vol­les und gna­den­rei­ches Weih­nachts­fest, Got­tes rei­chen Segen und Gesund­heit für das vor uns lie­gen­de Neue Jahr. Der Herr möge uns mit sei­nem Segen begleiten.

Mit einem herz­li­chen Gruß, für das Pastoralteam

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Dezember 2020

Dezember 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

mit dem ers­ten Advent gehen wir in ein neu­es Kirchenjahr.

Vor einer Woche haben wir am letz­ten Sonn­tag des alten Kir­chen­jah­res das Hoch­fest Christ­kö­nig gefei­ert. Jeden­falls ist das zu Ende gehen­de Jahr 2020 für uns alle ein ganz beson­de­res Jahr. Auch das zurück­lie­gen­de Kir­chen­jahr wird als ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr in die Geschich­te unse­rer Kir­che eingehen.

Welt­weit konn­ten Chris­ten den Höhe­punkt eines Kir­chen­jah­res, den Ein­zug Jesu in Jeru­sa­lem am Palm­sonn­tag und die drei öster­li­chen Tage vom Lei­den, Ster­ben und Auf­er­ste­hen des Herrn nicht in der gewohn­ten gemein­schaft­li­chen Form fest­lich begehen.

Die Coro­na-Pan­de­mie hat uns im ver­gan­ge­nen Kir­chen­jahr in Atem gehal­ten. Wir haben vie­le Unsi­cher­hei­ten erlebt und müs­sen uns bis heu­te immer noch sehr in Geduld üben. Sehr vie­les, was wir für das Jahr 2020 geplant hat­ten, konn­ten wir nicht in gewohn­ter Wei­se umset­zen. Neue For­ma­te des Mit­ein­an­ders waren gefragt. Video­kon­fe­ren­zen waren an vie­len Stel­len hilf­reich. Und doch kön­nen sie Prä­senz-ver­an­stal­tun­gen nicht erset­zen, die gera­de in unse­ren Gemein­den das Mit­ein­an­der prä­gen. Mit Dank­bar­keit
bli­cken wir auf die Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern zurück, die, wenn auch in außer­ge­wöhn­li­cher Wei­se, nach den Som­mer­fe­ri­en statt­fin­den konn­ten. Bei all dem muss­ten wir unser gewohn­tes Leben, unse­ren All­tag ein­schnei­dend verändern.

Was vor einem Jahr noch undenk­bar schien, ist für uns alle seit dem Früh­jahr die­ses Jah­res Wirk­lich­keit gewor­den: Kon­takt­be­schrän­kun­gen im pri­va­ten und fami­liä­ren Umfeld, erwei­tert auf den öffent­li­chen Raum, Ver­bot von Groß­ver-anstal­tun­gen, hier beson­ders die Pro­zes­sio­nen, der Kar­ne­val und die Schüt­zen­fes­te, Absa­gen von Got­tes­diens­ten über vie­le Wochen, Schlie­ßun­gen von Schu­len und Kin­der­ta­ges-ein­rich­tun­gen über län­ge­re Zeit, Home­of­fice als neue Mög­lich­keit im Arbeits­all­tag, Anstieg von Kurz­ar­beit und Arbeitslosigkeit.

Nicht weni­ge Men­schen haben immer noch Existenzsorgen.

Pan­de­mien und mas­si­ve Ein­brü­che in das Leben eines Vol­kes und von Men­schen hat es in der Geschich­te immer gege­ben. Unse­re Genera­ti­on hat so etwas noch nicht erlebt. Seit 75 Jah­ren erle­ben wir in unse­rem Land und in Euro­pa eine fried­vol­le Zeit, eine Zeit des wirt­schaft­li­chen Wohl­stands und der Sicherheit.

Alles das wur­de in die­sem Jahr mas­siv in Fra­ge gestellt. – Wer gibt uns in die­ser Situa­ti­on Zuver­sicht und Hoff­nung? Wer kann uns durch die Coro­na-Kri­se füh­ren? Wer kann uns in die­ser Lage hel­fen? Vie­le Men­schen haben sich in den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten die­se ragen gestellt.

Die bibli­schen Tex­te im Advent berich­ten von schick­sals­haf­ten Erfah­run­gen der Men­schen, von ihren Exis­tenz­nö­ten und Unsi­cher­hei­ten. In der Bibel wird damit die Hoff­nung auf Gott ver­bun­den, der ret­tet und heilt, meis­tens auf eine Wei­se, die sich der Mensch nicht so vor­ge­stellt hat. Es sind Wor­te der Hoff­nung auf Got­tes heil­sa­mes Wir­ken, gera­de in den Zei­ten der Not.

Beson­ders deut­lich wird dies in der alt­tes­ta­ment­li­chen Lesung am 3. Advent (Jes 61,1–2a.10–11). Das Volk Isra­el kehrt erfüllt mit der Sehn­sucht nach ihrer Hei­mat aus der Ver­trei­bung zurück. In der Gefan­gen­schaft in Baby­lon hat­ten sie mit Trau­er und Weh­mut an Zion, an Jeru­sa­lem, ihre Got­tes­stadt und an den Tem­pel gedacht. Dabei war ihnen Gott und das Leben fern gewor­den. Jetzt aber dür­fen sie zurück in ihre Hei­mat. Es erwar­tet sie aber eine zer­stör­te Stadt und ein Tem­pel, der in Trüm­mern liegt. All ihre Träu­me
und Plä­ne für die Zukunft zer­plat­zen. Es ist schein­bar nicht mehr ihre Hei­mat. Dabei müs­sen sie auch noch in einer neu­en Abhän­gig­keit leben. Jetzt wer­den sie von den Per­sern unter­drückt. Hohe Steu­er­las­ten erschwe­ren einen Neu­auf­bruch in eine fried­vol­le Zukunft.

In die­se Situa­ti­on hin­ein erklin­gen die pro­phe­ti­schen Wor­te Jesá­jas, der einen grund­le­gen­den Wan­del ankün­digt: „Der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen fro­he Bot­schaft zu brin­gen, um die zu hei­len, die gebro­che­nen Her­zens sind, um den Gefan­ge­nen Frei­las­sung aus­zu­ru­fen und den Gefes­sel­ten Befrei­ung, um ein Gna­den­jahr des HERRN aus­zu­ru­fen.“ (Jes 61,1–2a)

Es sind hoff­nungs­fro­he Wor­te des Mutes und Zuver­sicht in einer Zeit von Not und Bedräng­nis. Las­sen auch wir uns jetzt in der Zeit der Coro­na-Pan­de­mie von den bibli­schen Tex­ten des Advents ermu­ti­gen und uns auf Weih­nach­ten vor­be­rei­ten, dem Fest der Mensch­wer­dung Got­tes, der in unse­ren Her­zen ankom­men will.

Mit einem herz­li­chen Gruß

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten November 2020

November 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

in der Okto­ber-Aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten hat­ten wir davon gespro­chen, dass wir in wei­te­ren Schrit­ten zu einer „Nor­ma­li­sie­rung“ in unse­rem Gemein­de­le­ben zurück­keh­ren kön­nen. Mit Besorg­nis müs­sen wir wahr­neh­men, dass inzwi­schen eine ande­re Ent­wick­lung im Infek­ti­ons­ge­sche­hen ein­ge­tre­ten ist. Ande­rer­seits stel­len wir aber auch fest, dass sich unse­re kirch­li­chen Hygie­nekon­zep­te
in den Mona­ten nach dem Lock­down offen­sicht­lich bewährt haben. Das ermu­tigt uns, auf die­sen Erkennt­nis­sen in den nächs­ten Wochen und Mona­ten das Gemein­de­le­ben wei­ter zu pla­nen. Mit den Pfarr­ge­mein­de­rä­ten und Gemein­de­aus­schüs­sen pla­nen wir zur Zeit die Adventsund Weih­nachts­zeit, um mög­lichst vie­len Men­schen in unse­rem Pas­to­ra­len Raum die Teil­nah­me an den Got­tes­diens­ten
ermög­li­chen zu kön­nen. Dazu gehört auch ein Anmel­de­ver­fah­ren für die Sonn- und Fei­er­tags­got­tes­diens­te, das vor­aus­sicht­lich bereits im Advent zum Tra­gen kommt. Über die  Ergeb­nis­se und die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung wer­den wir Sie zeit­nah mit­tels der Bekannt­ga­be in
den Sonn­tags­got­tes­diens­ten, in der loka­len Pres­se und in der Advents­aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten aus­führ­lich informieren.

Grund­sätz­lich möch­ten wir an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen, dass die „Rah­men­be­din­gun­gen für die Fei­er von Got­tes­diens­ten“ vom 24.04.2020, mit wei­te­ren Modi­fi­zie­run­gen, und die „Hygie­ne­maß­nah­men für die Nut­zung der Pfarr­hei­me“ auf der Abspra­che der NRW-Bis­tü­mer mit
der nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­re­gie­rung beru­hen, jeweils ergänzt durch die gel­ten­de Coro­na­schutz­ver­ord­nung und zukünf­tig durch All­ge­mein­ver­fü­gun­gen („Coro­na-Ampel“) des  zustän­di­gen Land­rats in Abhän­gig­keit vom Ver­lauf des Infek­ti­ons­ge­sche­hens. Ergänzt wer­den
alle Maß­nah­men, fak­ten­ba­siert, im Ein­klang mit den Erkennt­nis­sen des Robert-Koch-Insti­tuts gefasst.

Nach aktu­el­len Erkennt­nis­sen des Robert-Koch-Insti­tuts tra­gen vor allem Aero­so­le zur Ver­brei­tung des Coro­na-Virus bei. In die­sem Zusam­men­hang müs­sen die Geblä­se der Hei­zungs­an­la­gen in unse­ren Kir­chen ca. 30 Minu­ten vor Beginn des Got­tes­diens­tes abge­schal­tet wer­den.
Des­halb bit­ten wir alle Got­tes­dienst­be­su­cher, sich in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten, ent­spre­chend der dadurch leicht abge­senk­ten Raum­tem­pe­ra­tur zu kleiden.

Wir wer­den auch wei­ter­hin auf den Gesang in unse­ren Got­tes­diens­ten ver­zich­ten, weil damit ein erhöh­tes Aero­sol-Auf­kom­men  ver­bun­den ist. Zusätz­lich müss­ten auch grö­ße­re Abstän­de ein­ge­rich­tet wer­den, die das Ange­bot an Sitz­plät­zen in unse­ren Kir­chen dras­tisch redu­zie­ren würde.

Auf­grund des anstei­gen­den Infek­ti­ons­ge­sche­hens, auch im länd­li­chen Raum, ist ab sofort beim Kom­mu­ni­ongang ein Mund-Nasen-Schutz zum bei­der­sei­ti­gen Schutz zu tra­gen. Erfreu­lich ist, dass wir unse­re Pfarr­hei­me für die Begeg­nung der Men­schen inzwi­schen wie­der öff­nen konn­ten. Aus­drück­lich ermun­tern wir alle Grup­pen und Ver­bän­de, sich bezüg­lich der Nut­zung der Pfarr­hei­me mit unse­rem Ver­wal­tungs­lei­ter in Ver­bin­dung zu setz­ten. Wir haben uns dahin­ge­hend abge­spro­chen, dass alle Anfra­gen zu den
Got­tes­diens­ten in den Kir­chen und Kapel­len an den Lei­ter des Pas­to­ra­len Rau­mes zu stel­len sind, und alle Anfra­gen zur Nut­zung der Pfarr­hei­me an den Ver­wal­tungs­lei­ter. Wir hof­fen, dass wir mit die­sen Maß­nah­men und Abspra­chen das kirch­li­che Leben in unse­rem Pas­to­ra­len Raum in der Zeit der Coro­na-Pan­de­mie gestal­ten und so für die Men­schen dasein zu kön­nen. Wir bit­ten Sie alle um Ihr Ver­ständ­nis und auch wei­ter­hin um ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Mit­ein­an­der. Mit einem herz­li­chen Gruß, blei­ben Sie bit­te alle gesund,

 

Ans­gar Heck­eroth
Pfar­rer Ans­gar Heck­eroth
Lei­ter des
Pas­to­ra­len Raumes

Nico­laus Dros­te zu Vische­ring
Ver­wal­tungs­lei­ter

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Oktober 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

ab Okto­ber keh­ren wir in wei­te­ren Schrit­ten zu einer „Nor­ma­li­sie­rung“ im Gemein­de­le­ben zurück. Davon ist zunächst die Got­tes­dienst­ord­nung betrof­fen. Es fin­den in allen Gemein­den wie­der die Sonn­tags­got­tes­diens­te im gewohn­ten Rhyth­mus statt. Ledig­lich bei den Kapel­len­ge­mein­den
gibt es noch eine Ein­schrän­kung: Auf­grund des gerin­gen Platz­an­ge­bo­tes wer­den wir auch wei­ter­hin auf Eucha­ris­tie­fei­ern ver­zich­ten. Die Pfarr­hei­me sind wie­der nutz­bar, aller­dings unter den „All­ge­mei­nen Infek­ti­ons- und Hygie­neschutz­maß­nah­men“. Dar­über infor­mie­ren wir Sie auf den nächs­ten Sei­ten. Der­zeit lau­fen die Pla­nun­gen, wie das Got­tes­dienstan­ge­bot ab Novem­ber gestal­tet wer­den kann, mit einem beson­de­ren Blick auf die Advents- und Weih­nachts­zeit. Dar­über wer­den wir Sie der Novem­ber-Aus­ga­be unse­rer Pfarr­nach­rich­ten aus­führ­lich informieren. 

Der Monat Okto­ber steht unter dem beson­de­ren Zei­chen des Ern­te­danks. Wir dür­fen dank­bar sein, dass uns wie­der eine aus­kömm­li­che Ern­te beschert wur­de, trotz der tro­cke­nen Som­mer­mo­na­te der ver­gan­ge­nen Jah­re. Zuneh­mend spü­ren wir die Kli­ma­ver­än­de­rung, die uns ein­mal mehr zeigt, wel­che Ver­ant­wor­tung wir
für die Schöp­fung tra­gen, die zu nut­zen uns nur für die Dau­er unse­rer Lebens­zeit über­tra­gen ist. Damit sind wir auch dafür ver­ant­wort­lich, unse­re Schöp­fung für die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen zu bewah­ren. In der Coro­na-Pan­de­mie mag die­se Her­aus­for­de­rung in den Hin­ter­grund getre­ten sein. Bei­des hat zutiefst mit Soli­da­ri­tät zu tun, mit der gegen­sei­ti­gen Ver­ant­wor­tung aller Menschen.

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth