bookmark_borderPfarrnachrichten Januar 2021

Dezember 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

ich habe mich außer­or­dent­lich dar­über gefreut, dass Pfar­rer i.R. Heri­bert Ester (Nie­heim) sein Weih­nachts­mo­tiv mit einer nach­denk­lich stim­men­den Geschich­te für die Weih­nachts­aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten zur Ver­fü­gung gestellt hat. Beson­ders an die­sem denk­wür­di­gen Weih­nachts­fest in Coro­na-Zei­ten ist sie eine gute Bereicherung.

Wir dan­ken allen, die das viel­fäl­ti­ge Leben in unse­ren Gemein­den und im Pas­to­ra­len Raum mit ihrem Enga­ge­ment, mit ihren Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten berei­chern, mit­tra­gen und mit­ge­stal­ten, ganz herz­lich für ihre Mitarbeit.

Wir wün­schen Ihnen allen ein fried­vol­les und gna­den­rei­ches Weih­nachts­fest, Got­tes rei­chen Segen und Gesund­heit für das vor uns lie­gen­de Neue Jahr. Der Herr möge uns mit sei­nem Segen begleiten.

Mit einem herz­li­chen Gruß, für das Pastoralteam

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Dezember 2020

Dezember 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

mit dem ers­ten Advent gehen wir in ein neu­es Kirchenjahr.

Vor einer Woche haben wir am letz­ten Sonn­tag des alten Kir­chen­jah­res das Hoch­fest Christ­kö­nig gefei­ert. Jeden­falls ist das zu Ende gehen­de Jahr 2020 für uns alle ein ganz beson­de­res Jahr. Auch das zurück­lie­gen­de Kir­chen­jahr wird als ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr in die Geschich­te unse­rer Kir­che eingehen.

Welt­weit konn­ten Chris­ten den Höhe­punkt eines Kir­chen­jah­res, den Ein­zug Jesu in Jeru­sa­lem am Palm­sonn­tag und die drei öster­li­chen Tage vom Lei­den, Ster­ben und Auf­er­ste­hen des Herrn nicht in der gewohn­ten gemein­schaft­li­chen Form fest­lich begehen.

Die Coro­na-Pan­de­mie hat uns im ver­gan­ge­nen Kir­chen­jahr in Atem gehal­ten. Wir haben vie­le Unsi­cher­hei­ten erlebt und müs­sen uns bis heu­te immer noch sehr in Geduld üben. Sehr vie­les, was wir für das Jahr 2020 geplant hat­ten, konn­ten wir nicht in gewohn­ter Wei­se umset­zen. Neue For­ma­te des Mit­ein­an­ders waren gefragt. Video­kon­fe­ren­zen waren an vie­len Stel­len hilf­reich. Und doch kön­nen sie Prä­senz-ver­an­stal­tun­gen nicht erset­zen, die gera­de in unse­ren Gemein­den das Mit­ein­an­der prä­gen. Mit Dank­bar­keit
bli­cken wir auf die Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern zurück, die, wenn auch in außer­ge­wöhn­li­cher Wei­se, nach den Som­mer­fe­ri­en statt­fin­den konn­ten. Bei all dem muss­ten wir unser gewohn­tes Leben, unse­ren All­tag ein­schnei­dend verändern.

Was vor einem Jahr noch undenk­bar schien, ist für uns alle seit dem Früh­jahr die­ses Jah­res Wirk­lich­keit gewor­den: Kon­takt­be­schrän­kun­gen im pri­va­ten und fami­liä­ren Umfeld, erwei­tert auf den öffent­li­chen Raum, Ver­bot von Groß­ver-anstal­tun­gen, hier beson­ders die Pro­zes­sio­nen, der Kar­ne­val und die Schüt­zen­fes­te, Absa­gen von Got­tes­diens­ten über vie­le Wochen, Schlie­ßun­gen von Schu­len und Kin­der­ta­ges-ein­rich­tun­gen über län­ge­re Zeit, Home­of­fice als neue Mög­lich­keit im Arbeits­all­tag, Anstieg von Kurz­ar­beit und Arbeitslosigkeit.

Nicht weni­ge Men­schen haben immer noch Existenzsorgen.

Pan­de­mien und mas­si­ve Ein­brü­che in das Leben eines Vol­kes und von Men­schen hat es in der Geschich­te immer gege­ben. Unse­re Genera­ti­on hat so etwas noch nicht erlebt. Seit 75 Jah­ren erle­ben wir in unse­rem Land und in Euro­pa eine fried­vol­le Zeit, eine Zeit des wirt­schaft­li­chen Wohl­stands und der Sicherheit.

Alles das wur­de in die­sem Jahr mas­siv in Fra­ge gestellt. – Wer gibt uns in die­ser Situa­ti­on Zuver­sicht und Hoff­nung? Wer kann uns durch die Coro­na-Kri­se füh­ren? Wer kann uns in die­ser Lage hel­fen? Vie­le Men­schen haben sich in den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten die­se ragen gestellt.

Die bibli­schen Tex­te im Advent berich­ten von schick­sals­haf­ten Erfah­run­gen der Men­schen, von ihren Exis­tenz­nö­ten und Unsi­cher­hei­ten. In der Bibel wird damit die Hoff­nung auf Gott ver­bun­den, der ret­tet und heilt, meis­tens auf eine Wei­se, die sich der Mensch nicht so vor­ge­stellt hat. Es sind Wor­te der Hoff­nung auf Got­tes heil­sa­mes Wir­ken, gera­de in den Zei­ten der Not.

Beson­ders deut­lich wird dies in der alt­tes­ta­ment­li­chen Lesung am 3. Advent (Jes 61,1–2a.10–11). Das Volk Isra­el kehrt erfüllt mit der Sehn­sucht nach ihrer Hei­mat aus der Ver­trei­bung zurück. In der Gefan­gen­schaft in Baby­lon hat­ten sie mit Trau­er und Weh­mut an Zion, an Jeru­sa­lem, ihre Got­tes­stadt und an den Tem­pel gedacht. Dabei war ihnen Gott und das Leben fern gewor­den. Jetzt aber dür­fen sie zurück in ihre Hei­mat. Es erwar­tet sie aber eine zer­stör­te Stadt und ein Tem­pel, der in Trüm­mern liegt. All ihre Träu­me
und Plä­ne für die Zukunft zer­plat­zen. Es ist schein­bar nicht mehr ihre Hei­mat. Dabei müs­sen sie auch noch in einer neu­en Abhän­gig­keit leben. Jetzt wer­den sie von den Per­sern unter­drückt. Hohe Steu­er­las­ten erschwe­ren einen Neu­auf­bruch in eine fried­vol­le Zukunft.

In die­se Situa­ti­on hin­ein erklin­gen die pro­phe­ti­schen Wor­te Jesá­jas, der einen grund­le­gen­den Wan­del ankün­digt: „Der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen fro­he Bot­schaft zu brin­gen, um die zu hei­len, die gebro­che­nen Her­zens sind, um den Gefan­ge­nen Frei­las­sung aus­zu­ru­fen und den Gefes­sel­ten Befrei­ung, um ein Gna­den­jahr des HERRN aus­zu­ru­fen.“ (Jes 61,1–2a)

Es sind hoff­nungs­fro­he Wor­te des Mutes und Zuver­sicht in einer Zeit von Not und Bedräng­nis. Las­sen auch wir uns jetzt in der Zeit der Coro­na-Pan­de­mie von den bibli­schen Tex­ten des Advents ermu­ti­gen und uns auf Weih­nach­ten vor­be­rei­ten, dem Fest der Mensch­wer­dung Got­tes, der in unse­ren Her­zen ankom­men will.

Mit einem herz­li­chen Gruß

Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

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November 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

in der Okto­ber-Aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten hat­ten wir davon gespro­chen, dass wir in wei­te­ren Schrit­ten zu einer „Nor­ma­li­sie­rung“ in unse­rem Gemein­de­le­ben zurück­keh­ren kön­nen. Mit Besorg­nis müs­sen wir wahr­neh­men, dass inzwi­schen eine ande­re Ent­wick­lung im Infek­ti­ons­ge­sche­hen ein­ge­tre­ten ist. Ande­rer­seits stel­len wir aber auch fest, dass sich unse­re kirch­li­chen Hygie­nekon­zep­te
in den Mona­ten nach dem Lock­down offen­sicht­lich bewährt haben. Das ermu­tigt uns, auf die­sen Erkennt­nis­sen in den nächs­ten Wochen und Mona­ten das Gemein­de­le­ben wei­ter zu pla­nen. Mit den Pfarr­ge­mein­de­rä­ten und Gemein­de­aus­schüs­sen pla­nen wir zur Zeit die Adventsund Weih­nachts­zeit, um mög­lichst vie­len Men­schen in unse­rem Pas­to­ra­len Raum die Teil­nah­me an den Got­tes­diens­ten
ermög­li­chen zu kön­nen. Dazu gehört auch ein Anmel­de­ver­fah­ren für die Sonn- und Fei­er­tags­got­tes­diens­te, das vor­aus­sicht­lich bereits im Advent zum Tra­gen kommt. Über die  Ergeb­nis­se und die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung wer­den wir Sie zeit­nah mit­tels der Bekannt­ga­be in
den Sonn­tags­got­tes­diens­ten, in der loka­len Pres­se und in der Advents­aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten aus­führ­lich informieren.

Grund­sätz­lich möch­ten wir an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen, dass die „Rah­men­be­din­gun­gen für die Fei­er von Got­tes­diens­ten“ vom 24.04.2020, mit wei­te­ren Modi­fi­zie­run­gen, und die „Hygie­ne­maß­nah­men für die Nut­zung der Pfarr­hei­me“ auf der Abspra­che der NRW-Bis­tü­mer mit
der nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­re­gie­rung beru­hen, jeweils ergänzt durch die gel­ten­de Coro­na­schutz­ver­ord­nung und zukünf­tig durch All­ge­mein­ver­fü­gun­gen („Coro­na-Ampel“) des  zustän­di­gen Land­rats in Abhän­gig­keit vom Ver­lauf des Infek­ti­ons­ge­sche­hens. Ergänzt wer­den
alle Maß­nah­men, fak­ten­ba­siert, im Ein­klang mit den Erkennt­nis­sen des Robert-Koch-Insti­tuts gefasst.

Nach aktu­el­len Erkennt­nis­sen des Robert-Koch-Insti­tuts tra­gen vor allem Aero­so­le zur Ver­brei­tung des Coro­na-Virus bei. In die­sem Zusam­men­hang müs­sen die Geblä­se der Hei­zungs­an­la­gen in unse­ren Kir­chen ca. 30 Minu­ten vor Beginn des Got­tes­diens­tes abge­schal­tet wer­den.
Des­halb bit­ten wir alle Got­tes­dienst­be­su­cher, sich in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten, ent­spre­chend der dadurch leicht abge­senk­ten Raum­tem­pe­ra­tur zu kleiden.

Wir wer­den auch wei­ter­hin auf den Gesang in unse­ren Got­tes­diens­ten ver­zich­ten, weil damit ein erhöh­tes Aero­sol-Auf­kom­men  ver­bun­den ist. Zusätz­lich müss­ten auch grö­ße­re Abstän­de ein­ge­rich­tet wer­den, die das Ange­bot an Sitz­plät­zen in unse­ren Kir­chen dras­tisch redu­zie­ren würde.

Auf­grund des anstei­gen­den Infek­ti­ons­ge­sche­hens, auch im länd­li­chen Raum, ist ab sofort beim Kom­mu­ni­ongang ein Mund-Nasen-Schutz zum bei­der­sei­ti­gen Schutz zu tra­gen. Erfreu­lich ist, dass wir unse­re Pfarr­hei­me für die Begeg­nung der Men­schen inzwi­schen wie­der öff­nen konn­ten. Aus­drück­lich ermun­tern wir alle Grup­pen und Ver­bän­de, sich bezüg­lich der Nut­zung der Pfarr­hei­me mit unse­rem Ver­wal­tungs­lei­ter in Ver­bin­dung zu setz­ten. Wir haben uns dahin­ge­hend abge­spro­chen, dass alle Anfra­gen zu den
Got­tes­diens­ten in den Kir­chen und Kapel­len an den Lei­ter des Pas­to­ra­len Rau­mes zu stel­len sind, und alle Anfra­gen zur Nut­zung der Pfarr­hei­me an den Ver­wal­tungs­lei­ter. Wir hof­fen, dass wir mit die­sen Maß­nah­men und Abspra­chen das kirch­li­che Leben in unse­rem Pas­to­ra­len Raum in der Zeit der Coro­na-Pan­de­mie gestal­ten und so für die Men­schen dasein zu kön­nen. Wir bit­ten Sie alle um Ihr Ver­ständ­nis und auch wei­ter­hin um ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Mit­ein­an­der. Mit einem herz­li­chen Gruß, blei­ben Sie bit­te alle gesund,

 

Ans­gar Heck­eroth
Pfar­rer Ans­gar Heck­eroth
Lei­ter des
Pas­to­ra­len Raumes

Nico­laus Dros­te zu Vische­ring
Ver­wal­tungs­lei­ter

bookmark_borderPfarrnachrichten Oktober 2020

Oktober 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

ab Okto­ber keh­ren wir in wei­te­ren Schrit­ten zu einer „Nor­ma­li­sie­rung“ im Gemein­de­le­ben zurück. Davon ist zunächst die Got­tes­dienst­ord­nung betrof­fen. Es fin­den in allen Gemein­den wie­der die Sonn­tags­got­tes­diens­te im gewohn­ten Rhyth­mus statt. Ledig­lich bei den Kapel­len­ge­mein­den
gibt es noch eine Ein­schrän­kung: Auf­grund des gerin­gen Platz­an­ge­bo­tes wer­den wir auch wei­ter­hin auf Eucha­ris­tie­fei­ern ver­zich­ten. Die Pfarr­hei­me sind wie­der nutz­bar, aller­dings unter den „All­ge­mei­nen Infek­ti­ons- und Hygie­neschutz­maß­nah­men“. Dar­über infor­mie­ren wir Sie auf den nächs­ten Sei­ten. Der­zeit lau­fen die Pla­nun­gen, wie das Got­tes­dienstan­ge­bot ab Novem­ber gestal­tet wer­den kann, mit einem beson­de­ren Blick auf die Advents- und Weih­nachts­zeit. Dar­über wer­den wir Sie der Novem­ber-Aus­ga­be unse­rer Pfarr­nach­rich­ten aus­führ­lich informieren. 

Der Monat Okto­ber steht unter dem beson­de­ren Zei­chen des Ern­te­danks. Wir dür­fen dank­bar sein, dass uns wie­der eine aus­kömm­li­che Ern­te beschert wur­de, trotz der tro­cke­nen Som­mer­mo­na­te der ver­gan­ge­nen Jah­re. Zuneh­mend spü­ren wir die Kli­ma­ver­än­de­rung, die uns ein­mal mehr zeigt, wel­che Ver­ant­wor­tung wir
für die Schöp­fung tra­gen, die zu nut­zen uns nur für die Dau­er unse­rer Lebens­zeit über­tra­gen ist. Damit sind wir auch dafür ver­ant­wort­lich, unse­re Schöp­fung für die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen zu bewah­ren. In der Coro­na-Pan­de­mie mag die­se Her­aus­for­de­rung in den Hin­ter­grund getre­ten sein. Bei­des hat zutiefst mit Soli­da­ri­tät zu tun, mit der gegen­sei­ti­gen Ver­ant­wor­tung aller Menschen.

Mit einem herz­li­chen Gruß,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

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September 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

das Coro­na-Virus wird unse­ren All­tag mit­tel­fris­tig auch wei­ter­hin bestimmen.

Ich hof­fe, dass es vie­len von uns gelun­gen ist, wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en Erho­lung zu fin­den, um neue Kraft für den All­tag zu schöp­fen. Es ist in die­ser Zeit gewiss nicht
ein­fach. Gut ist es, dass jetzt nach den Som­mer­fe­ri­en unse­re Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len ihre Arbeit wie­der auf­neh­men konn­ten. Unse­re Kin­der und Jugend­li­chen
kön­nen ihre sozia­len Kon­tak­te wie­der pfle­gen und in einen gere­gel­ten All­tag zurückkehren.

Gleich­wohl betrach­ten wir die anstei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len mit einer gewis­sen Besorg­nis, gera­de wenn wir jetzt in gro­ßen Schrit­ten auf den Herbst und Win­ter zuge­hen.
Das erfor­dert von uns eine erhöh­te Auf­merk­sam­keit, um die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen mög­lichst gering zu hal­ten, bis ein geeig­ne­ter Impf­schutz zur Ver­fü­gung steht.
Das bringt gewiss noch eini­ge Ein­schrän­kun­gen mit sich. Es dürf­te inzwi­schen all­ge­mei­ner Kon­sens sein, dass wir uns aus viel­fäl­ti­gen Grün­den einen zwei­ten lan­des­wei­ten
Lock­down nicht erlau­ben kön­nen. Den­noch soll­ten wir ver­su­chen, in einem Mit­ein­an­der ein ver­ant­wort­ba­res Gemein­de­le­ben zu organisieren.

Inzwi­schen konn­ten die noch aus­ste­hen­den Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern in ihrer Durch­füh­rung näher geplant wer­den, unter Beach­tung der Maß­ga­ben der aktu­el­len Coro­na-Schutz­ver­ord­nung, die seit dem 12.08.2020 in NRW in Kraft ist, und der wei­ter­hin gel­ten­den Abstands- und Hygie­ne­maß­nah­men. Das ist uns inzwi­schen gelun­gen. Wir freu­en uns dar­auf, die Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­vor­be­rei­tung nun­mehr zu einem guten Abschluss brin­gen zu kön­nen. Den Zutritt der jun­gen Men­schen zum Eucha­ris­ti­schen
Sakra­ment und das Sakra­ment der Fir­mung dür­fen wir nun in die­ser Kri­sen­zeit als star­kes Zei­chen des Heils deu­ten: Chris­tus will den Men­schen in den Sakra­men­ten
kraft­voll, hei­lend, stär­kend begeg­nen! Chris­tus der Pan­to­kra­tor (=Wel­ten­herr­scher) ist mäch­ti­ger als die Pandemie!

Dar­über hin­aus sind in den kom­men­den Mona­ten noch meh­re­re Tau­fen nach­zu­ho­len, die bis­her ver­scho­ben wer­den muss­ten, und der­zeit nur als Ein­zeltau­fen gefei­ert wer­den kön­nen. Erst nach der Coro­na-Pan­de­mie wer­den wir zu den monat­li­chen Tauf­got­tes­diens­ten wie­der zurück­keh­ren. Die Braut­paa­re die­ses Jah­res haben, bis auf weni­ge Aus­nah­men, ihre Trau­un­gen auf das kom­men­de Jahr ver­scho­ben. Die Zahl der anste­hen­den Erst­kom­mu­ni­o­nund Firm­fei­ern, Ein­zeltau­fen und Trau­un­gen hat nach reif­li­cher Über­le­gung dazu geführt, dass wir uns dazu ent­schie­den haben, die bis­he­ri­ge Zahl an Eucha­ris­tie­fei­ern im Sep­tem­ber noch beizubehalten.

Denn für jeden Got­tes­dienst sind zwin­gend Ord­ner vor­ge­schrie­ben – und unse­re Ehren­amt­li­chen leis­ten die­sen Dienst schon über die Maßen. Und wir wol­len, dass jeder,
der einen Got­tes­dienst besu­chen will, nicht auf­grund einer coro­nabe­ding­ten Über­fül­lung an der Türe abge­wie­sen wer­den muss. Des­halb der sonn­täg­li­che Fokus auf die gro­ßen „Haupt­kir­chen“. Das ist schmerz­lich für vie­le, bei denen die loka­le Gege­ben­heit des Kirch­baus eine Fei­er der sonn­täg­li­chen Mes­se mit vie­len Teil­neh­mern nicht zulässt. Das gilt auch für die Fei­er von Toten­mes­sen mit ver­ständ­li­cher­wei­se vie­len und oft auch über­re­gio­na­len Teil­neh­mern. Dafür bit­ten wir um Verständnis.

Kirch­li­che Grup­pen sol­len in einem Coro­na-kon­for­men Rah­men unse­re Pfarr­hei­me wie­der nut­zen kön­nen. Nach den uns vor­lie­gen­den Vor­ga­ben erar­bei­tet Herr Dros­te, unser neu­er Ver­wal­tungs­lei­ter, in den kom­men­den Wochen für die ein­zel­nen Pfarr­hei­me im  Pas­to­ra­len Raum ein Hygie­nekon­zept und eine Haus­ord­nung für eine Nut­zung wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie, die mit unse­rem ört­li­chen Gesund­heits­amt abzu­stim­men sind. Auch hier sind wir in der Ver­ant­wor­tung, denn die Kir­chen­ge­mein­de muss sicher­stel­len, dass bei der Nut­zung Abstands‑, Bestuh­lungs- und Hygie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den.
Weil das bei pri­va­ten Fei­ern oder Ver­an­stal­tun­gen nicht mög­lich und auch nicht erwünscht wäre, ist die Nut­zung der Pfarr­hei­me für pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen bis auf Wei­te­res lei­der noch nicht mög­lich. Auch hier hof­fen wir auf Ihr Verständnis.

Noch ein kur­zer Hin­weis zum Schluss: Beim Betre­ten und Ver­las­sen der Kir­che ist eine Mund-Nasen-Bede­ckung (All­tags­mas­ke) zu tra­gen, die selbst mit­zu­brin­gen ist. Wir
bit­ten um Beach­tung. Über den wei­te­ren Fort­gang wer­den wir Sie zeit­nah informieren. 

Mit einem herz­li­chen Gruß des Pastoralteams,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten Juni 2020

Juni 2020

Lie­be Schwes­tern und Brü­der,
die Coro­na-Pan­de­mie hat in den letz­ten Mona­ten unse­ren Lebens­all­tag ein­schnei­dend ver­än­dert, auch unse­ren kirch­li­chen All­tag. Seit Mit­te der Fas­ten­zeit, vor allem in der für uns so wich­ti­gen Kar­wo­che mit den drei öster­li­chen Tagen (Grün­don­ners­tag bis zur Oster­nacht), bis hin zur zwei­ten Hälf­te der Oster­zeit konn­ten wir mit­ein­an­der kei­ne Eucha­ris­tie fei­ern, die im Mit­tel­punkt des Gemein­de­le­bens steht. In der Eucha­ris­tie­fei­er ist Chris­tus in unse­rer Mit­te, im Wort der Hei­li­gen Schrift und im Sakra­ment des Alta­res. Dar­aus leben wir.

Als Pries­ter haben wir in pri­va­ter Form, so wie es lit­ur­gisch mög­lich ist, stell­ver­tre­tend für die Gemein­den in unse­rem Pas­to­ra­len Raum die Eucha­ris­tie gefei­ert, auch die Lit­ur­gie der Kar- und Oster­ta­ge. Dabei haben wir die Sor­gen und Nöte der Men­schen im für­bit­ten­den Gebet dem Herrn an vertraut.

Um so mehr freue ich mich, dass wir seit dem 09./10.05.2020 in den drei gro­ßen Kir­chen unse­res Pas­to­ra­len Rau­mes wie­der an den Sonn- und Fei­er­ta­gen die Eucha­ris­tie fei­ern kön­nen, auch wenn die Rah­men­be­din­gun­gen (Abstands­re­gel und ein­zu­hal­ten­de Hygie­ne­maß­nah­men) unge­wohnt sind und die Schön­heit der Lit­ur­gie ein­schrän­ken. Vor­aus­sicht­lich wer­den wir damit auch noch eine län­ge­re Zeit leben müs­sen, bis es Wis­sen­schaft und For­schung gelingt, mit­tels eines Impf­stoffs und wirk­sa­mer
The­ra­pien das Coro­na-Virus ein­zu­däm­men oder gar zu eliminieren.

Im Moment arbei­tet unser Pas­to­ral­team dar­an, in wel­cher Form die ver­scho­be­nen Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern nach den Som­mer­fe­ri­en statt­fin­den kön­nen. Dazu gibt es ers­te Über­le­gun­gen, die jedoch an die Rah­men­be­din­gun­gen anzu­pas­sen sind, die vor­aus­sicht­lich im Juni/Juli vor­lie­gen
wer­den.

In einem wei­te­ren Schritt wer­den im Juni und wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en auch in den ande­ren Kir­chen des Pas­to­ra­len Rau­mes Got­tes­diens­te in unter­schied­li­cher Form ange­bo­ten, um Gele­gen­heit zu bie­ten, in Gemein­schaft beten zu können.

Da immer mehr Anzei­chen dar­auf hin­wei­sen, dass wir vor­aus­sicht­lich einen län­ge­ren Zeit­raum mit Ein­schrän­kun­gen leben müs­sen, ver­mut­lich über die Jah­res­wech­sel hin­weg, wird in der nächs­ten Zeit, gemein­sam vom Pas­to­ral­team und Ver­tre­tern unse­rer Gre­mi­en, ein Kon­zept erar­bei­tet, das uns für die Zeit nach den Som­mer­fe­ri­en hof­fent­lich eine mit­tel­fris­ti­ge Pla­nung mit mehr Sta­bi­li­tät und Ver­läss­lich­keit erlaubt.

Der gesell­schaft­li­che Dis­kurs über das Coro­na-Virus und die damit ver­bun­de­nen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Infek­ti­ons­zah­len ist not­wen­dig und hilf­reich. Jedoch haben man­che hit­zi­gen Debat­ten in den sozia­len Medi­en auch zur all­ge­mei­nen Ver­un­si­che­rung bei­getra­gen. Hier wäre
bis­wei­len mehr Gelas­sen­heit von Nöten. Jeden­falls sind prag­ma­ti­sche Lösun­gen ange­sagt, die sozia­le Kon­tak­te ermög­li­chen, die für uns alle so lebens­not­wen­dig sind.

Nach den tages­ak­tu­el­len Berich­ten des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) wird wei­ter­hin die all­ge­mei­ne Gefähr­dungs­la­ge für die Bevöl­ke­rung als hoch, für Risi­ko­grup­pen als sehr hoch ein­ge­schätzt. Das es inzwi­schen zu Locke­run­gen der staat­li­chen Maß­nah­men kom­men konn­te, ist dem bis­her sehr  umsich­ti­gen Ver­hal­ten der Mehr­heit der Men­schen in unse­rem Land und einem gut auf­ge­stell­ten
Gesund­heits­sys­tem zu ver­dan­ken. Auch das Leben im länd­li­chen Raum scheint sich für uns als vor­teil­haft zu erwei­sen. In die­sem Zusam­men­hang emp­feh­len wir allen, die einer Risi­ko­grup­pe ange­hö­ren, wei­ter­hin die Got­tes­diens­te über TV und Inter­net zu ver­fol­gen. Es dient Ihrem eige­nen Schutz! Sie dür­fen sich mit allen Betern in den Got­tes­diens­ten in unse­ren Kir­chen ver­bun­den wis­sen.
Ver­mut­lich wer­den wir auch wei­ter­hin in allen Pla­nun­gen und Ent­schei­dun­gen „auf Sicht fah­ren müs­sen“. Per­sön­lich hof­fe ich den­noch, dass wir in den nächs­ten Wochen von der Poli­tik Rah­men­be­din­gun­gen bekom­men, die uns allen, wenigs­tens mit­tel­fris­tig, ein sta­bi­le­res und ver­läss­li­che­res All­tags- und Gemein­de­le­ben eröff­nen. Dabei wird es auch wei­ter­hin auf unser Mit­tun ankom­men, in dem wir die gebo­te­ne Abstands­re­gel einhalten.

Über die wei­te­re Ent­wick­lung wer­den wir in den Pfarr­nach­rich­ten infor­mie­ren. Soll­ten sich kurz­fris­tig Ände­run­gen erge­ben, infor­mie­ren wir über die Home­page (www.pastoralverbund-steinheim.de), die Tages­pres­se und Aus­hän­ge in den Schau­käs­ten an unse­ren Kir­chen. Über alle tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten hin­aus, scheint bei uns auch der „Dorf­funk“ recht gut zu funktionieren.

Die der­zei­ti­ge Ent­wick­lung stimmt mich recht zuver­sicht­lich. Uns allen wün­sche ich vor allem, dass wir unbe­scha­det und gesund die­se Zeit der Coro­na-Pan­de­mie überstehen. 

Blei­ben Sie alle gesund! Beten wir füreinander,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth

bookmark_borderPfarrnachrichten April 2020

April 2020

Für­ein­an­der-Dasein und christ­li­ches Zeug­nis der Hoffnung

Die wei­te Ver­brei­tung des Coro­na-Virus ver­än­dert der­zeit das gesam­te Leben der Men­schen – auch das kirch­li­che Leben im Erz­bis­tum Pader­born: Zur Vor­sor­ge wur­den am Sonn­tag alle öffent­li­chen Got­tes­diens­te im Erz­bis­tum Pader­born bis zunächst zum 19. April abgesagt.

Erz­bi­schof Hans-Josef Becker wen­det sich in einer Video-Bot­schaft an die Men­schen und ruft dazu auf, sich den Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len und den Bei­trag als Kir­che zu leisten.

Es kom­me dar­auf an, als Kir­che in die­ser Zeit ver­füg­bar und ansprech­bar zu sein, Mög­lich­kei­ten und Wege aus­zu­schöp­fen. Erz­bi­schof Hans-Josef Becker sagt:

„Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Erz­bis­tum Pader­born, die nächs­ten Wochen und Mona­te wer­den unse­re Gesell­schaft, unse­re Kir­che und uns ganz per­sön­lich stark her­aus­for­dern. Unse­re Gewohn­hei­ten und übli­chen Tages­ab­läu­fe, die Din­ge, die wir ger­ne spon­tan tun und auch das kirch­li­che Leben erle­ben dras­ti­sche Ver­än­de­run­gen. Wir wer­den eine gan­ze Zeit lang „auf kur­ze Sicht fah­ren“ und von Tag zu Tag schau­en, was ange­mes­sen und mög­lich sein wird. Mir ist es wich­tig, dass wir uns den Her­aus­for­de­run­gen stel­len und unse­ren Bei­trag als Kir­che im Erz­bis­tum Pader­born leisten.

Wenn wir nun unse­re Got­tes­diens­te nicht mehr öffent­lich fei­ern kön­nen, braucht es umso mehr das  per­sön­li­che Beten, das Für­ein­an­der-Dasein und das christ­li­che Zeug­nis der Hoffnung.

Ich bit­te ins­be­son­de­re die Pries­ter und alle Frau­en und Män­ner im kirch­li­chen Dienst um Krea­ti­vi­tät und Enga­ge­ment in die­ser Situa­ti­on. Wir dür­fen jetzt nicht den Ein­druck ver­mit­teln, nicht ver­füg­bar oder ansprech­bar zu sein. Die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten und alter­na­ti­ve Wege des soli­da­ri­schen Betens und Han­delns müs­sen jetzt aus­ge­schöpft werden.

Ich dan­ke allen, die das bereits seit Tagen zei­gen und auf unter­schied­li­che Wei­se bereits begon­nen haben. Wir arbei­ten auch auf Ebe­ne des Erz­bis­tums dar­an und wer­den Sie über unse­re Home­page infor­mie­ren. Eine Kri­se birgt auch man­che Chan­cen. Heu­te ist es zu früh, dar­über nach­zu­den­ken. Aber die Kir­che in unse­rem Erz­bis­tum wird zei­gen kön­nen, dass sie in die­ser gro­ßen gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­rung ver­läss­lich ist.

Sor­gen wir alle gemein­sam dafür, in die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Situa­ti­on unse­re Sen­dung als Kir­che von Pader­born anders, aber nicht weni­ger inten­siv zu leben und sei­en wir für alle Men­schen da, so gut wir es eben können!

Lie­be Schwes­tern und Brü­der, mir ist bewusst, dass vie­le von Ihnen in gro­ßer Sor­ge sind: Um die Gesund­heit von Fami­lie und Freun­den, um die wirt­schaft­li­che Exis­tenz, um die gewohn­te Frei­heit und Unbe­schwert­heit. Mein auf­rich­ti­ger Dank und mei­ne gro­ße Aner­ken­nung gel­ten all jenen, die sich jetzt im direk­ten Dienst am Men­schen ver­dient machen. Sei es im Gesund­heits­dienst und in der Pfle­ge, in der Auf­recht­erhal­tung der Ver­sor­gung und Infra­struk­tur oder durch ein gutes Wort und Han­deln gegen­über denen, die ein offe­nes Ohr und Hil­fe brau­chen. Las­sen Sie uns in die­ser Zeit nicht die Hoff­nung ver­lie­ren, son­dern las­sen Sie uns mit Soli­da­ri­tät und Hilfs­be­reit­schaft im Mit­ein­an­der begeg­nen und in Ver­trau­en und Zuver­sicht unse­re Gedan­ken vor Gott bringen.“

Hans-Josef Becker

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März 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder, 

Eines der schöns­ten bibli­schen Lesun­gen ist das Evan­ge­li­um vom barm­her­zi­gen Vater oder – wie es auch genannt wird – vom ver­lo­re­nen Sohn. Da fällt allen Men­schen alle Lie­be ein. – Die Lie­be Got­tes zum Sün­der, die Lie­be des Vaters zu dem Sohn, der alles falsch gemacht hat, aber auch die Lie­be des Vaters zu sei­nem ande­ren Sohn, der nicht ohne Wut dar­auf ver­weist, dass ihm nie eine sol­che Ehre zuteil wur­de wie dem sün­di­gen Sohn. Ein Gleich­nis also vol­ler Liebe. 

Das Pro­blem der Lie­be aber ist, dass man sie auch anneh­men muss. Was hilft alle Lie­be, wenn sie zurück­ge­wie­sen wird – vom Sün­der, vom Sohn, von den Eltern? Das Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn ist also auch eine Erzäh­lung von der ange­nom­me­nen Lie­be. Lie­be ist nichts, wenn sie nicht erkannt und wenn sie nicht ange­nom­men wird. Das vor allem will Jesus sagen, dar­um liegt auch viel Gewicht der Erzäh­lung auf dem ande­ren Sohn, der schlu­cken muss und nur mäßig über­zeugt ist von den Wor­ten sei­nes Vaters. Jesus hat ihn beson­ders im Blick. Bevor wir wütend wer­den, sol­len auch wir genau über­le­gen, ob wir Lie­be übersehen. 

Dar­um hat der evan­ge­li­sche Theo­lo­ge Hel­mut Goll­wit­zer einen Satz über die­ses Gleich­nis gesetzt, mit dem ich immer um die Lie­be Got­tes zu mir weiß: 

Chris­tus ist das Ent­ge­gen­lau­fen des Vaters. 

Wir laden Sie alle herz­lich ein, die viel­fäl­ti­gen geist­li­chen und lit­ur­gi­schen Ange­bo­te in unse­ren Kir­chen als eine Chan­ce zu nut­zen, sich in der Fas­ten­zeit neu auf den Weg zu Gott zu machen und ihm an Ostern im auf­er­stan­de­nen Chris­tus zu begegnen. 

Mit einem herz­li­chen Gruß, für das Pastoralteam

Ans­gar Heck­eroth
Pfar­rer

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Februar 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder!

Um Ver­trau­en und Begeg­nung geht es am 2. Febru­ar beim Fest Maria Licht­mess. Der uns geläu­fi­ge Name nimmt Bezug auf die seit dem frü­hen Mit­tel­al­ter eng mit dem Fest­tag ver­bun­de­ne Ker­zen­wei­he. Die Ker­zen ver­wei­sen auf das Licht, das wir als Gläu­bi­ge mit Chris­tus, dem Licht der Welt, verbinden.

Für die Bot­schaft Got­tes offen zu sein, ist die Grund­la­ge der christ­li­chen Hoff­nung. Damit die­se Hoff­nung, deren letz­te Erfül­lung am Ende der Zei­ten steht, über­haupt in mir wir­ken kann, ist es not­wen­dig, Gott und sei­ner Bot­schaft in mei­nem All­tag Raum zu ver­schaf­fen. Dazu kön­nen Orte und Zei­ten der Begeg­nung mit Gott dienen.

Der letz­te Zweck unse­rer Got­tes­diens­te, und das gilt auch für alle ande­ren For­men des Gebe­tes, ist es, Gott zu begeg­nen. Ein Gebet ist nichts ande­res als ein Gespräch mit Gott. Die Morgen‑, Abend- oder Tisch­ge­be­te sind in unse­rer Zeit eher sel­ten gewor­den. Sie sind gleich­wohl Zei­chen der Aner­ken­nung Got­tes als einer Rea­li­tät in mei­nem Leben, sie sind Aus­druck mei­ner eige­nen Offen­heit für die Bot­schaft Gottes.

Die­se Offen­heit für Gott, für Jesus fin­det ihre Fort­set­zung im Blick auf den Mit­men­schen, etwa der Hil­fe für Arme, Kran­ke und am Rand der Gesell­schaft Ste­hen­de. Ein offe­nes Auge und ein offe­nes Herz gehö­ren immer not­wen­dig zur Bot­schaft Jesu.

Las­sen wir uns in unse­rem Leben auf Gott ein, so dür­fen wir sicher sein:

Wer Gott bei sich Raum gewin­nen lässt, wer sich auf die Begeg­nung mit ihm ein­lässt, der wird stets berei­chert, mit Freu­de erfüllt und beschenkt durch eine Hoff­nung, die man­ches Tief im Leben über­win­den hilft. 

Die­ses Ver­trau­en auf Gott in christ­li­cher Hoff­nung unter­streicht das, was im Bla­si­us­segen, der eben­falls in die­sen Tagen gespen­det wird, gera­de­zu hand­greif­lich wird: Gott will das Heil aller Menschen.

In die­sem Sin­ne soll­ten wir ihm am Fest Maria Licht­mess die Gele­gen­heit einer Begeg­nung geben.

Mit einem herz­li­chen Gruß, für das Pastoralteam

Pfar­rer Ans­gar Heck­eroth
Lei­ter des Pas­to­ra­len Raumes

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Januar 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder!

Weih­nach­ten: Jesus Chris­tus ist der wirk­li­che Ret­ter, er ist der ver­hei­ße­ne Mes­si­as, von dem die Pro­phe­ten des Alten Bun­des gespro­chen haben. Er, des­sen Leben klein und arm­se­lig beginnt. Und es wird eben­so arm­se­lig enden, am Kreuz. Aber genau in ihm hat Gott sei­ne tie­fe Soli­da­ri­tät mit den lei­den­den Men­schen gezeigt. Er, der Gekreu­zig­te, ist der Chris­tus, der Mes­si­as, der Herr. In ihm gewinnt jedes Men­schen­le­ben Wür­de und Sinn. Ihn hat Gott in sein unver­gäng­li­ches Leben geholt, damit auch unser Leben ein Ziel hat. Dar­an hat der Evan­ge­list Lukas geglaubt. Davon war er über­zeugt. Genau das hat er in sei­ner Weih­nachts­ge­schich­te in so wun­der­ba­re Bil­der gefasst.

Allen Frau­en und Män­nern, Kin­dern und Jugend­li­chen, die das Leben in unse­ren Gemein­den und im Pas­to­ra­len Raum auf viel­fäl­ti­ge Wei­se mit ihren Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten berei­chern, mit Enga­ge­ment mit­tra­gen und mit­ge­stal­ten, sei ganz herz­lich für ihre Mit­ar­beit gedankt. 

Wir wün­schen Ihnen allen ein fried­vol­les und gna­den­rei­ches Weih­nachts­fest und Got­tes rei­chen Segen für das neue Jahr. Der Herr möge uns mit sei­nem Segen begleiten. 

Mit einem herz­li­chen Gruß,
für das Pastoralteam