bookmark_borderEntruper Nachrichten — Oktober/November 2020

Oktober/November 2020

Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag!

Rita Rüsen­berg
Josef Grö­ne
Anne Jakob
Anna Unru­he
Franz-Josef Löse­ke
Josef Lip­pe
Maria Köh­ne
Anna Uti­ge­now
Katha­ri­na Dammei­er
Karl Röhr­lich
Alfons Köh­ne
Bir­git Röhrlich

Rai­ner Dre­wes
Lud­wig Van­die­ken
Micha­el Solonyn­ka
Hed­wig Kros
Eli­sa­beth Mönikes

Ortsausschusssitzung

Der Orts­aus­schuss hat am 27.08.2020 in öffent­li­cher Sit­zung den Plan für die neue Feu­er­wehr-fahr­zeug­hal­le sowie ein Umklei­de­ge­bäu­de ein­stim­mig ange­nom­men. Die Gebäu­de sol­len auf dem hin­te­ren Teil vom Schüt­zen­zelt­platz gebaut wer­den.
Im zwei­ten Teil der Sit­zung ging es um einen Bebau­ungs­plan in Entrup. Bei die­ser Gele­gen­heit wur­de Herrn Lohr, vom Bau­amt die Fra­ge gestellt, ob die Mög­lich­keit besteht, neue Bau­plät­ze in Entrup zuschaf­fen.
Die Ant­wort war, in Entrup sind 19 Bau­plät­ze vor­han­den, die sich in pri­va­tem Besitz befin­den. Bevor nicht ein Teil der 19 Bau­plät­ze bebaut sind, wer­den auch kei­ne neu­en Bau­plät­ze geplant.
Da fragt man sich, wer denkt sich denn sowas aus? Man kann doch nicht die Zukunft und Wei­ter­ent­wick­lung von einem Dorf blo­ckie­ren, nur weil sich Bau­plät­ze in pri­va­ter Hand befin­den und die­se aus per­sön­li­chen Grün­den nicht ver­äu­ßert wer­den!
Das hat­ten wir schon mal in den 50/60er Jah­ren, als Bau­wil­li­ge Entru­per abge­wan­dert sind.
Entrup ist durch sei­ne güns­ti­gen Lage und mit sei­nem Umfeld beliebt. Hier lässt es sich gut leben und woh­nen. Leer­stän­de blei­ben nicht lan­ge auf dem Markt. Immo­bi­li­en und Woh­nun­gen sind in Stadt­nä­he sehr teu­er. Mobi­les Arbei­ten und Home­of­fice sor­gen dafür, dass für jun­ge Men­schen das Land­le­ben wie­der attrak­tiv wird. Die Chan­ce das sich Entrup in den nächs­ten Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckeln kann (ich den­ke hier auch an unse­re Ver­ei­ne) sind zur Zeit sehr gut.
Es bleibt zu hof­fen, dass man sich im Rat­haus eines ande­ren besinnt und die­se Rege­lung ändern wird.
Jeder Neu­bür­ger ist auch ein neu­er Steuerzahler.

Heimatverein Entrup Aktiv e.V.

Beson­de­re Zei­ten erfor­dern beson­de­re Maß­nah­men. Nach­dem Coro­na bedingt unser Ver­eins­sport­heim seit dem 13 März in einen Dorn­rös­chen­schlaf gefal­len ist, hat sich der Hei­mat­ver­ein dazu ent­schlos­sen, die­se Zeit für umfang­rei­che Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten zu nut­zen. Eines der wich­tigs­ten Bau­stei­ne dabei konn­te bereits abge­schlos­sen wer­den. Eine neue Hei­zungs­an­la­ge mit Brenn­wert­tech­no­lo­gie konn­te bereits Mit­te Juni in Betrieb genom­men wer­den. Die Inves­ti­ti­on von 16.000 € wur­den neben viel Eigen­leis­tung und einer För­de­rung durch die Bür­ger­stif­tung Nie­heim und aus Rück­la­gen des Hei­mat­ver­eins finan­ziert. Im nächs­ten Schritt wur­den Anfang August Ver­tre­ter aller Entru­per Ver­ei­ne ein­ge­la­den, um einen Plan auf­zu­stel­len wie der jetzt frei gewor­de­ne Kel­ler­raum genutzt wer­den soll, in denen die Öl-Tanks gela­gert wurden.

Generation 60+

End­lich wie­der was zusam­men unternehmen.

Seit Febru­ar haben wir uns durch die Coro­na­pan­de­mie nicht mehr getrof­fen, dass woll­ten wir ändern.
Am 13 August sind wir gemein­sa­men zum Abend­essen zum Gast­haus Alter Krug (Min­na) nach Ruen­siek gefah­ren und haben es uns mal rich­tig gut gehen las­sen.
Alle waren sich einig, dass wie­der­ho­len wir noch mal. So war schnell der Ent­schluss gefasst, dass wir uns im Sep­tem­ber zum gemein­sa­men Kaf­fee­trin­ken tref­fen.
Bei einem tol­len Spät­som­mer­tag sind wir in Fahr­ge­mein­schaft zum Flug­platz auf den Räuschen­berg zum Kaf­fee­trin­ken gefah­ren. Wir hat­ten eine Besich­ti­gung im Tower orga­ni­siert und konn­ten beim Lan­den und Abflug der Flug­zeug vom Flug­lot­sen viel über sei­ne Arbeit erfah­ren.
Die Meis­ten von uns waren noch nie auf einem Tower. Es war ein tol­ler Nachmittag.

BSV

Am Don­ners­tag den 22.10.2020 um 19:30 Uhr star­tet
im Ver­eins­sport­heim wie­der das Män­ner­tur­nen.
Zuvor kann man ab 18:45 Uhr noch Tisch­ten­nis spielen.

bookmark_borderPfarrnachrichten September 2020

September 2020

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

das Coro­na-Virus wird unse­ren All­tag mit­tel­fris­tig auch wei­ter­hin bestimmen.

Ich hof­fe, dass es vie­len von uns gelun­gen ist, wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en Erho­lung zu fin­den, um neue Kraft für den All­tag zu schöp­fen. Es ist in die­ser Zeit gewiss nicht
ein­fach. Gut ist es, dass jetzt nach den Som­mer­fe­ri­en unse­re Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len ihre Arbeit wie­der auf­neh­men konn­ten. Unse­re Kin­der und Jugend­li­chen
kön­nen ihre sozia­len Kon­tak­te wie­der pfle­gen und in einen gere­gel­ten All­tag zurückkehren.

Gleich­wohl betrach­ten wir die anstei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len mit einer gewis­sen Besorg­nis, gera­de wenn wir jetzt in gro­ßen Schrit­ten auf den Herbst und Win­ter zuge­hen.
Das erfor­dert von uns eine erhöh­te Auf­merk­sam­keit, um die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen mög­lichst gering zu hal­ten, bis ein geeig­ne­ter Impf­schutz zur Ver­fü­gung steht.
Das bringt gewiss noch eini­ge Ein­schrän­kun­gen mit sich. Es dürf­te inzwi­schen all­ge­mei­ner Kon­sens sein, dass wir uns aus viel­fäl­ti­gen Grün­den einen zwei­ten lan­des­wei­ten
Lock­down nicht erlau­ben kön­nen. Den­noch soll­ten wir ver­su­chen, in einem Mit­ein­an­der ein ver­ant­wort­ba­res Gemein­de­le­ben zu organisieren.

Inzwi­schen konn­ten die noch aus­ste­hen­den Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern in ihrer Durch­füh­rung näher geplant wer­den, unter Beach­tung der Maß­ga­ben der aktu­el­len Coro­na-Schutz­ver­ord­nung, die seit dem 12.08.2020 in NRW in Kraft ist, und der wei­ter­hin gel­ten­den Abstands- und Hygie­ne­maß­nah­men. Das ist uns inzwi­schen gelun­gen. Wir freu­en uns dar­auf, die Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­vor­be­rei­tung nun­mehr zu einem guten Abschluss brin­gen zu kön­nen. Den Zutritt der jun­gen Men­schen zum Eucha­ris­ti­schen
Sakra­ment und das Sakra­ment der Fir­mung dür­fen wir nun in die­ser Kri­sen­zeit als star­kes Zei­chen des Heils deu­ten: Chris­tus will den Men­schen in den Sakra­men­ten
kraft­voll, hei­lend, stär­kend begeg­nen! Chris­tus der Pan­to­kra­tor (=Wel­ten­herr­scher) ist mäch­ti­ger als die Pandemie!

Dar­über hin­aus sind in den kom­men­den Mona­ten noch meh­re­re Tau­fen nach­zu­ho­len, die bis­her ver­scho­ben wer­den muss­ten, und der­zeit nur als Ein­zeltau­fen gefei­ert wer­den kön­nen. Erst nach der Coro­na-Pan­de­mie wer­den wir zu den monat­li­chen Tauf­got­tes­diens­ten wie­der zurück­keh­ren. Die Braut­paa­re die­ses Jah­res haben, bis auf weni­ge Aus­nah­men, ihre Trau­un­gen auf das kom­men­de Jahr ver­scho­ben. Die Zahl der anste­hen­den Erst­kom­mu­ni­o­nund Firm­fei­ern, Ein­zeltau­fen und Trau­un­gen hat nach reif­li­cher Über­le­gung dazu geführt, dass wir uns dazu ent­schie­den haben, die bis­he­ri­ge Zahl an Eucha­ris­tie­fei­ern im Sep­tem­ber noch beizubehalten.

Denn für jeden Got­tes­dienst sind zwin­gend Ord­ner vor­ge­schrie­ben – und unse­re Ehren­amt­li­chen leis­ten die­sen Dienst schon über die Maßen. Und wir wol­len, dass jeder,
der einen Got­tes­dienst besu­chen will, nicht auf­grund einer coro­nabe­ding­ten Über­fül­lung an der Türe abge­wie­sen wer­den muss. Des­halb der sonn­täg­li­che Fokus auf die gro­ßen „Haupt­kir­chen“. Das ist schmerz­lich für vie­le, bei denen die loka­le Gege­ben­heit des Kirch­baus eine Fei­er der sonn­täg­li­chen Mes­se mit vie­len Teil­neh­mern nicht zulässt. Das gilt auch für die Fei­er von Toten­mes­sen mit ver­ständ­li­cher­wei­se vie­len und oft auch über­re­gio­na­len Teil­neh­mern. Dafür bit­ten wir um Verständnis.

Kirch­li­che Grup­pen sol­len in einem Coro­na-kon­for­men Rah­men unse­re Pfarr­hei­me wie­der nut­zen kön­nen. Nach den uns vor­lie­gen­den Vor­ga­ben erar­bei­tet Herr Dros­te, unser neu­er Ver­wal­tungs­lei­ter, in den kom­men­den Wochen für die ein­zel­nen Pfarr­hei­me im  Pas­to­ra­len Raum ein Hygie­nekon­zept und eine Haus­ord­nung für eine Nut­zung wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie, die mit unse­rem ört­li­chen Gesund­heits­amt abzu­stim­men sind. Auch hier sind wir in der Ver­ant­wor­tung, denn die Kir­chen­ge­mein­de muss sicher­stel­len, dass bei der Nut­zung Abstands‑, Bestuh­lungs- und Hygie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den.
Weil das bei pri­va­ten Fei­ern oder Ver­an­stal­tun­gen nicht mög­lich und auch nicht erwünscht wäre, ist die Nut­zung der Pfarr­hei­me für pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen bis auf Wei­te­res lei­der noch nicht mög­lich. Auch hier hof­fen wir auf Ihr Verständnis.

Noch ein kur­zer Hin­weis zum Schluss: Beim Betre­ten und Ver­las­sen der Kir­che ist eine Mund-Nasen-Bede­ckung (All­tags­mas­ke) zu tra­gen, die selbst mit­zu­brin­gen ist. Wir
bit­ten um Beach­tung. Über den wei­te­ren Fort­gang wer­den wir Sie zeit­nah informieren. 

Mit einem herz­li­chen Gruß des Pastoralteams,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth