bookmark_borderHeimatschützenverein Entrup gedenkt der Kriegstoten

Hei­mat­schüt­zen­ver­ein Entrup gedenkt der Kriegstoten 

Obwohl der Hei­mat­schüt­zen­ver­ein Entrup sein dies­jäh­ri­ges Schüt­zen­fest infol­ge der Coro­na Kri­se absa­gen muss­te, hielt der Vor­stand, unter Ein­hal­tung aller gesetz­li­chen Vor­ga­ben, an einem tra­di­tio­nel­len Ritu­al fest. Am Sams­tag­abend trat er am Gefal­le­nen­eh­ren­mal an und erin­ner­te in einer kur­zen, jedoch beein­dru­cken­den Zere­mo­nie an die Opfer der bei­den Welt­krie­ge. In sei­ner knapp gefass­ten Anspra­che rief Oberst Oli­ver Töl­le das Leid aller von krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen betrof­fe­nen Men­schen in Erin­ne­rung und dank­te für die lan­ge Frie­dens­zeit, die wir seit dem Ende des 2. Welt­kriegs erle­ben durf­ten. „Wir dür­fen uns weder von Trumps und Putins, noch von Kims ver­wir­ren las­sen“, sag­te Töl­le. Es müs­se ein Anlie­gen aller Schüt­zen und jedes Ein­zel­nen sein, sich mit aller Kraft für den Frie­den einzusetzen.

Das ansons­ten bei Kranz­nie­der­le­gun­gen von einer Blas­ka­pel­le into­nier­te Lied vom guten Kame­ra­den spiel­te im Schat­ten der alten Eichen Franzl Möni­kes auf der Mund­har­mo­ni­ka. Und es war ins­be­son­de­re die­ser Augen­blick, der star­ke Emo­tio­nen weck­te. Denn immer wie­der berich­te­ten Kriegs­heim­keh­rer und ehe­ma­li­ge Kriegs­ge­fan­ge­ne von Kame­ra­den, die an beson­de­ren Tagen, wie zum Bei­spiel am Hei­li­gen Abend, eine Mund­har­mo­ni­ka aus der Tasche zogen und mit ihrem inbrüns­ti­gen Spiel ein klei­nes Stück­chen Hei­mat in die Bun­ker oder die Gefan­ge­nen­la­ger hol­ten. Somit fiel die dies­jäh­ri­ge Gefal­le­nen­eh­rung der Pan­de­mie nicht zum Opfer, son­dern rief Bil­der in Erin­ne­rung, die schon ver­ges­sen schienen.

Foto: Eine Blu­men­scha­le stell­te der Vor­stand des Hei­mat­schüt­zen­ver­eins Entrup in das von Maria Wel­ling geschmück­te Ehren­mal für die Toten bei­der Weltkriege.

bookmark_borderPatronatsfest 2020

Patronatsfest St. Johannes Baptist Entrup

Da wir unser Patro­nats- und Schüt­zen­fest in die­sem jahr nicht in gewohn­ter Form fei­ern kön­nen, laden wir — wie bereits ange­kün­digt —  zum Got­tes­dienst auf dem Schul­hof am Pfarr­heim ein.

Für den fei­er­li­chen Rah­men des Patro­nats­fes­tes sor­gen der Musik­ver­ein Som­mer­sell, der Hei­mat­schüt­zen­ver­ein, KLJB und Mess­die­ner sowie die Mit­glie­der der kirch­li­chen Gre­mi­en und wei­te­re Hel­fer. Herz­li­chen Dank!

Das Fest im Überblick

Fah­nen­schmuck an den Häu­sern von Sonn­tag bis zum Johan­nes­tag am Mitt­woch, 24. Juni.
Got­tes­dienst am Sonn­tag, 21. Juni um 10:30 Uhr auf dem Schul­hof am Pfarr­heim… nur bei tro­cke­nem Wet­ter, die Glo­cken läuten!

Auf einen fest­li­chen Tag freu­en sich:
Kir­chen­vor­stand und Gemeindeausschuss/PGR
 
Orga­ni­sa­to­ri­sche Hin­wei­se für den Got­tes­dienst (Stand 15. Juni):
Kei­ne Erfas­sung der Kon­takt­da­ten not­wen­dig: gilt für Got­tes­diens­te im Frei­en, wenn die Min­dest­ab­stän­de ein­ge­hal­ten wer­den.
Sitz­platz ist Pflicht: damit wer­den die Abstän­de eingehalten.

bookmark_borderGrußwort vom Oberst

Grußwort vom Oberst

Lie­be Entru­per, ver­ehr­te Schüt­zen,
am kom­men­den Wochen­en­de vom 20. – 22.06., wür­den wir eigent­lich unser tra­di­tio­nel­les Schüt­zen­fest fei­ern.
Aber in die­sem Jahr ist vie­les anders. Auch wenn in die­sen Tagen wie­der eini­ge Locke­run­gen sei­tens der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­nom­men wer­den, hat uns Coro­na doch ganz schön zuge­setzt. Durch die Pan­de­mie ist unse­re gesam­te Wirt­schaft betrof­fen, pri­va­te Fei­ern und Groß­ver­an­stal­tun­gen, alles wur­de untersagt…

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Schützenfest in Entrup

Lie­be Schüt­zen­brü­der, Lie­be Entru­per,
Sowie das Königs­schie­ßen zu Chris­ti Him­mel­fahrt, so ist auch unser Schüt­zen­fest in unse­rer Sat­zung fest ver­an­kert.
§ 12 – Hei­mat­schüt­zen­fest und Patro­nats­fest
Das Hei­mat­schüt­zen­fest soll all­jähr­lich in Ver­bin­dung mit dem kirch­li­chen Patro­nats­fest St. Johan­nes statt­fin­den. Ein­ge­lei­tet wird das Hei­mat­schüt­zen­fest durch die Ständ­chen am Sams­tag­nach­mit­tag. Am Abend fin­det der Gro­ße Zap­fen­streich mit der Gefal­le­nen­eh­rung statt…

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bookmark_borderPfarrnachrichten Juni 2020

Juni 2020

Lie­be Schwes­tern und Brü­der,
die Coro­na-Pan­de­mie hat in den letz­ten Mona­ten unse­ren Lebens­all­tag ein­schnei­dend ver­än­dert, auch unse­ren kirch­li­chen All­tag. Seit Mit­te der Fas­ten­zeit, vor allem in der für uns so wich­ti­gen Kar­wo­che mit den drei öster­li­chen Tagen (Grün­don­ners­tag bis zur Oster­nacht), bis hin zur zwei­ten Hälf­te der Oster­zeit konn­ten wir mit­ein­an­der kei­ne Eucha­ris­tie fei­ern, die im Mit­tel­punkt des Gemein­de­le­bens steht. In der Eucha­ris­tie­fei­er ist Chris­tus in unse­rer Mit­te, im Wort der Hei­li­gen Schrift und im Sakra­ment des Alta­res. Dar­aus leben wir.

Als Pries­ter haben wir in pri­va­ter Form, so wie es lit­ur­gisch mög­lich ist, stell­ver­tre­tend für die Gemein­den in unse­rem Pas­to­ra­len Raum die Eucha­ris­tie gefei­ert, auch die Lit­ur­gie der Kar- und Oster­ta­ge. Dabei haben wir die Sor­gen und Nöte der Men­schen im für­bit­ten­den Gebet dem Herrn an vertraut.

Um so mehr freue ich mich, dass wir seit dem 09./10.05.2020 in den drei gro­ßen Kir­chen unse­res Pas­to­ra­len Rau­mes wie­der an den Sonn- und Fei­er­ta­gen die Eucha­ris­tie fei­ern kön­nen, auch wenn die Rah­men­be­din­gun­gen (Abstands­re­gel und ein­zu­hal­ten­de Hygie­ne­maß­nah­men) unge­wohnt sind und die Schön­heit der Lit­ur­gie ein­schrän­ken. Vor­aus­sicht­lich wer­den wir damit auch noch eine län­ge­re Zeit leben müs­sen, bis es Wis­sen­schaft und For­schung gelingt, mit­tels eines Impf­stoffs und wirk­sa­mer
The­ra­pien das Coro­na-Virus ein­zu­däm­men oder gar zu eliminieren.

Im Moment arbei­tet unser Pas­to­ral­team dar­an, in wel­cher Form die ver­scho­be­nen Erst­kom­mu­ni­on- und Firm­fei­ern nach den Som­mer­fe­ri­en statt­fin­den kön­nen. Dazu gibt es ers­te Über­le­gun­gen, die jedoch an die Rah­men­be­din­gun­gen anzu­pas­sen sind, die vor­aus­sicht­lich im Juni/Juli vor­lie­gen
wer­den.

In einem wei­te­ren Schritt wer­den im Juni und wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en auch in den ande­ren Kir­chen des Pas­to­ra­len Rau­mes Got­tes­diens­te in unter­schied­li­cher Form ange­bo­ten, um Gele­gen­heit zu bie­ten, in Gemein­schaft beten zu können.

Da immer mehr Anzei­chen dar­auf hin­wei­sen, dass wir vor­aus­sicht­lich einen län­ge­ren Zeit­raum mit Ein­schrän­kun­gen leben müs­sen, ver­mut­lich über die Jah­res­wech­sel hin­weg, wird in der nächs­ten Zeit, gemein­sam vom Pas­to­ral­team und Ver­tre­tern unse­rer Gre­mi­en, ein Kon­zept erar­bei­tet, das uns für die Zeit nach den Som­mer­fe­ri­en hof­fent­lich eine mit­tel­fris­ti­ge Pla­nung mit mehr Sta­bi­li­tät und Ver­läss­lich­keit erlaubt.

Der gesell­schaft­li­che Dis­kurs über das Coro­na-Virus und die damit ver­bun­de­nen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Infek­ti­ons­zah­len ist not­wen­dig und hilf­reich. Jedoch haben man­che hit­zi­gen Debat­ten in den sozia­len Medi­en auch zur all­ge­mei­nen Ver­un­si­che­rung bei­getra­gen. Hier wäre
bis­wei­len mehr Gelas­sen­heit von Nöten. Jeden­falls sind prag­ma­ti­sche Lösun­gen ange­sagt, die sozia­le Kon­tak­te ermög­li­chen, die für uns alle so lebens­not­wen­dig sind.

Nach den tages­ak­tu­el­len Berich­ten des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) wird wei­ter­hin die all­ge­mei­ne Gefähr­dungs­la­ge für die Bevöl­ke­rung als hoch, für Risi­ko­grup­pen als sehr hoch ein­ge­schätzt. Das es inzwi­schen zu Locke­run­gen der staat­li­chen Maß­nah­men kom­men konn­te, ist dem bis­her sehr  umsich­ti­gen Ver­hal­ten der Mehr­heit der Men­schen in unse­rem Land und einem gut auf­ge­stell­ten
Gesund­heits­sys­tem zu ver­dan­ken. Auch das Leben im länd­li­chen Raum scheint sich für uns als vor­teil­haft zu erwei­sen. In die­sem Zusam­men­hang emp­feh­len wir allen, die einer Risi­ko­grup­pe ange­hö­ren, wei­ter­hin die Got­tes­diens­te über TV und Inter­net zu ver­fol­gen. Es dient Ihrem eige­nen Schutz! Sie dür­fen sich mit allen Betern in den Got­tes­diens­ten in unse­ren Kir­chen ver­bun­den wis­sen.
Ver­mut­lich wer­den wir auch wei­ter­hin in allen Pla­nun­gen und Ent­schei­dun­gen „auf Sicht fah­ren müs­sen“. Per­sön­lich hof­fe ich den­noch, dass wir in den nächs­ten Wochen von der Poli­tik Rah­men­be­din­gun­gen bekom­men, die uns allen, wenigs­tens mit­tel­fris­tig, ein sta­bi­le­res und ver­läss­li­che­res All­tags- und Gemein­de­le­ben eröff­nen. Dabei wird es auch wei­ter­hin auf unser Mit­tun ankom­men, in dem wir die gebo­te­ne Abstands­re­gel einhalten.

Über die wei­te­re Ent­wick­lung wer­den wir in den Pfarr­nach­rich­ten infor­mie­ren. Soll­ten sich kurz­fris­tig Ände­run­gen erge­ben, infor­mie­ren wir über die Home­page (www.pastoralverbund-steinheim.de), die Tages­pres­se und Aus­hän­ge in den Schau­käs­ten an unse­ren Kir­chen. Über alle tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten hin­aus, scheint bei uns auch der „Dorf­funk“ recht gut zu funktionieren.

Die der­zei­ti­ge Ent­wick­lung stimmt mich recht zuver­sicht­lich. Uns allen wün­sche ich vor allem, dass wir unbe­scha­det und gesund die­se Zeit der Coro­na-Pan­de­mie überstehen. 

Blei­ben Sie alle gesund! Beten wir füreinander,

Ihr Pfar­rer Ans­gar Heckeroth